„Meerstern, ich dich grüße“ - Stimmungsvolle Maiandacht in Moosham

Maiandacht in Moosham

Am Nachmittag des Himmelfahrtstages fand wieder die traditionelle Maiandacht in Moosham statt. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite: Die Sonne lachte vom Himmel und die Temperatur war angenehm. Ähnlich viele Gläubige wie die letzten Jahre hatten sich mit dem Fahrrad oder per PKW auf den Weg zur kleinen Kapelle Maria Königin gemacht. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger begrüßte die Anwesenden und meinte, dass im Monat Mai gut zu sehen sei, dass die Schöpfung ihren Schöpfer preise, in dem alles wachse und blühe. Die Flitzinger Bläsergruppe, die unter dem Thema „Maria, von den Menschen gepriesen und verehrt“ stand, musikalisch mit. Nach Gebeten, Marienliedern und der Lesung aus dem Lukasevangelium ging es bei der Betrachtung um das Wagnis, das der Glaube mit sich bringt. „Gott verlangt von uns auch, auf die Zukunft hin zu leben und im Glauben an seine Verheißung etwas zu wagen. Der Gottesmutter bot sich weder von der Einsicht noch von der Erfahrung her eine Verstehenshilfe. Sie musste ganz aus dem Vertrauen handeln. Deshalb wird sie mit Recht wegen ihres Glaubens von Elisabet seliggepriesen.“ Nach Fürbitten, Gebeten und dem Segen dankte der Stadtpfarrer allen, die zum Gelingen beigetragen hatten und freute sich, dass so viele Gläubige den Weg zur Gottesmutter gefunden hatten. Er lud noch zum geselligen Beisammensein im Hof ein, wo die Freiwillige Feuerwehr Thonstetten Essen und Getränke hergerichtet hatte. Viele der Besucher machten davon noch Gebrauch und ließen auf diese Weise den Nachmittag ausklingen und freuten sich, dass die Bläsergruppe nochmal aufspielte

Cantate domino – Workshops, Konzert und mehr beim Diözesanen Kinderchortag

Proben vor dem Konzert

Knapp 150 Kinder folgten mit Begleitpersonen der Einladung zum diözesanen Kinderchortag der Pueri Cantores nach Moos-burg. Lob Gottes und Begegnung in Freundschaft stehen für die seit knapp 70 Jahren bestehende Vereinigung, der rund 500 Chöre angehören, im Vordergrund. Münstermusiker Stefan Metz hatte für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt: Stimmbildung, geleitet von Professor Stephan Zippe, dem Vorgänger in Moosburg, Bodypercussion mit Karin Scheckenhofer, die den ganzen Körper zum Klingen brachte, Volkstanz mit Karin Obermaier und Improvisation mit Stefan Metz sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam. Neben den Kindern der Moosburger Münstermusik kamen die Jungen und Mädchen mit drei Chören aus München, Beuerberg und Langenbach. Jeder Chor besuchte für sich alle vier Workshops, ehe es ans gemeinsame Mittagessen ging, um das sich der Pfarrgemeinderat gekümmert hatte. Proben für das gemeinsame Abschlusskonzert folgten. Im sehr gut besuchten Kastulusmünster zeigte jeder der Chöre sein Können. Auch von allen Teilnehmenden gesungene Lieder wie ein von Stefan Metz vertonter Text von Martin Buber machten deutlich, wie verbindend Musik ist. Der lang andauernde Beifall der Besucher war der verdiente Lohn für das Üben.    

Jubiläum für die Maiandacht an der Statzenbachkapelle

Jubiläumsmaiandacht am Statzenbach

Seit nunmehr einem Vierteljahrhundert kommen einmal im Mai Christen an dieser kleinen der heiligen Frau von Lourdes geweihten Kapelle zusammen, um miteinander Maiandacht zu halten. Zum Jubiläum meinte es auch der Wettergott gut: Bei blauem Himmel und angenehmen Temperaturen war am Freitagabend in der Statzenbachstraße kein Durchkommen mehr: Wie jedes Jahr folgten wieder sehr viele Besucher, unter denen auch zahlreiche Mitglieder des Heimatvereins mit seinem Vorsitzenden Anton Neumaier an der Spitze waren, der Einladung zur traditionellen Statzenbachmaiandacht. Pfarrvikar Pater Gabriel Adur bahnte sich mit den Ministranten einen Weg durch die zahlreichen Besucher. Die Bonauer Sängerinnen (Christine Büchl, Elvi Kraus und Heidi Littmann) gestalteten die Maiandacht mit. Einmal mehr war zu spüren, dass die Musik einen wesentlichen Bestandteil jedes Gottesdienstes darstellt. Die Gläubigen beteten dann eine Maiandacht mit dem Titel „Mit Maria auf dem Weg“. Die von Erwin Luginger vorgetragene Lesung aus dem Lukasevangelium handelte Besuch der Gottesmutter bei ihrer Cousine Elisabeth. Lesen Sie hier weiter

Ohne Wegbegleiter wird es schwierig

Familiengottesdienst

Pfarrvikar Pater Gabriel freute sich über die zahlreichen Familien, die die Einladung zum Familiengottesdienst ins Moosburger Kastulusmünster angenommen hatten. Passend zum Emmaus-Evangelium gestaltete das Vorbereitungsteam ein kurzweiliges Predigtspiel über die Wegbegleiter im Leben eines jeden Kindes. Pater Gabriel taufte im Anschluss Mariana Isabella, ein diesjähriges Erstkommunionkind. Unterstützt von Keyboard, Gitarre und Cajon sangen die Kinder kräftig mit. Am Ende des Gottesdienstes gab es noch eine kleine Osterkerze zum mit nach Hause Nehmen. Der nächste Familiengottesdienst findet bereits am 19. Mai statt. Gerne dürfen Kinder selbstgeschriebene Fürbitten unter familiengottesdienst(at)sankt-kastulus.de einreichen. Ebenso können sich Kinder, die gerne Fürbitten vortragen oder bei einem Predigtspiel mitwirken möchten unter dieser Adresse melden.

Jesus hat Interesse an den Menschen – Feierliche Erstkommunion im Kastulusmünster

Gruppenbild Erstkommunion 28.04.2019

Aufgeregt und gespannt warteten gestern bei kühlem, aber sonnigen Wetter die Mädchen und Jungen aus den dritten Klassen der Anton-Vitzthum-Grundschule in ihren feierlichen Gewändern auf dem Kastulusplatz, bis die Glocken des Kastulusmünsters zehn Uhr schlugen. Mit dem Verklingen des letzten Schlages setzte sich der Kirchenzug in Bewegung. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger sowie die Pastoralreferenten Annemarie Fleischmann und Markus John begleiteten die Erstkommunionkinder, die mit ihren am Portal entzündeten Kommunionkerzen feierlich einzogen. Festliche Orgelmusik, gespielt von Professor Stephan Zippe, empfing sie dabei. Jesu Interesse an allen Menschen stand im Mittelpunkt der Predigt von Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger. Ausgehend vom „Emmaus-Evangelium“ meinte er: „Doch auf einmal merken sie: Wir sind ja gar nicht allein, da geht Einer mit uns. Und Er geht nicht einfach so mit, sondern interessiert sich für uns und unsere Sorgen. In der Bibel hören wir öfters, dass Jesus mit den Menschen geht, gerade auch mit jenen, die ihren Lebensweg oft nicht mehr finden.“ Lesen Sie hier weiter

Offen bleiben für das Überraschende – Osternacht im Kastulusmünster

Eintauchen der Osterkerze

Auch in diesem Jahr zog die Feier der Osternacht wieder eine große Menge Gläubige in ihren Bann. Mit der brennenden Osterkerze und den drei Mal wiederholten Worten „Lumen Christi“ zogen Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, Diakon Josef Kafko sowie die beiden Pastoralreferenten Annemarie Fleischmann und Markus John mit einer großen Schar Ministranten durch das romanische Portal in das dunkle Kastusmünster ein. Von der Osterkerze wurde das Licht an die Besucher weitergegeben. Am Platz vor der Johanneskirche war sie zuvor am Osterfeuer entzündet worden. Professor Stephan Zippe sang dann das Exultet, das Lob der Osternacht, mit dem die Lichtfeier abschloss. Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament verdeutlichten das Heilswirken Gottes am Volk Israel. Kerzenschein erleuchtete dabei den voll besetzten Kirchenraum. Erst mit dem Gloria kehrten Licht, Glocken und Orgelspiel wieder zurück. Das Gloria fing die Freude über die Auferstehung Jesu ein, in die die Gottesdienstbesucher einstimmten. Evangelium von der Auferstehung Jesus und Predigt folgten. „Suchen und finden ist das Thema der Ostererzählungen und aller biblischen Lesungen dieser Nacht. Und so schenkt die Liturgie der Osternacht uns viele Gelegenheiten, unseren Gott zu suchen und zu finden. Unser Gott lässt sich nämlich finden, wenn wir ihn nur suchen. Und er hält dann viele Überraschungen für uns bereit. So wie ein Überraschungs-Ei für den, der es öffnet, eine Überraschung bereithält.“ Mit diesen Sätzen begann Diakon Josef Kafko seine diesjährige Osterpredigt, nachdem er zuvor vom Ostereier Verstecken für seinen Großneffen erzählt hatte. Gott lasse sich in einem, der gekreuzigt wurde und nun lebe, entdecken – wohl die größte Überraschung dieser Nacht, so der Prediger. „Genau ihn, den nach menschlichen Maßstäben Gescheiterten, den mit den unlebbaren Ansprüchen, den, der nicht taktieren konnte, den, der unter die Verbrecher gerechnet wurde. Doch genau das ist die zentrale Botschaft dieser Nacht: Genau diesen Jesus hat Gott aus dem Grab geholt, genau dieser Jesus lebt! Vielleicht wird es spannend wie eine Ostereier-Suche, nach dem lebendigen Gott in dieser Welt und in meinem Leben zu suchen. Vielleicht denke ich mal nach, durch wen oder durch was lässt er sich von mir finden? Aber ich bin mir absolut sicher: Gott lässt sich leichter finden als so manches gut versteckte Osterei“, so der Schluss der Predigt in der Osternacht. Lesen Sie hier weiter

„Der neue Morgen“ begeistert Eltern wie Kinder

Ostereier marmorieren

„Der neue Morgen“ – so war der Nachmittag umschrieben, zu dem der Pfarrgemeinderat von Sankt Kastulus Erwachsene und Kinder am Karsamstag in das katholische Pfarrheim eingeladen hatte. Hintergrund ist die heuer zum 25. Male stattfindende „Woche für das Leben“ der beiden großen christlichen Kirchen. Das Thema in diesem Jahr lautet: „Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern." Die Hauptabteilung "Seelsorge in Lebensumständen und Lebenswelten" des Erzbischöflichen Ordinariates regte dazu Veranstaltungen in den Pfarreien an und stellte auch Zuschüsse in Aussicht. Dies nahm der Sachausschuss Erwachsenenbildung auf. So verbrachten trotz des ernsten Themas Eltern wie Kinder vergnügliche Stunden miteinander. Pastoralreferent Markus John erzählte die Geschichte, in der ein Kind gegen alle Prognosen den neuen Morgen findet und den Menschen die Fröhlichkeit wieder zurückgibt. Gemeinsam mit Amsel, Hahn und Nachtigall gelang es die Morgensonne ins Aschenland zu locken. Im Anschluss daran konnte, wer wollte unter Aufsicht von PGR-Mitglied Claudia John Eier zu marmorieren. EKP-Leiterin Anne Scheikl kümmerte sich um das Basteln der Kerzen und hatte genügend Rohlinge und Wachsplatten zum Gestalten dabei. Den Kleinen war natürlich schnell klar, dass sich die Kerzen für das bevorstehende Osterfest genauso gut nutzen ließen. Kreuze, aufgehende Sonnen und andere Motive zeugten davon. Lesen Sie hier weiter

Jahreskrippe mit österlichen Motiven

Osterkrippe

Die meisten Menschen verbinden mit dem Wort „Krippe“ weihnachtliche Gedanken – weit gefehlt, denn es ist gute Tradition auch das Jahr über in einer Krippe biblische Motive darzustellen. So auch im Kastulusmünster: Nach dem Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag (Foto) und einer Szene zum „Letzten Abendmahl“ hat Günther Harreiter, der sich ehrenamtlich um die Krippe im Kastulusmünster kümmert, den Karfreitag neu gestaltet und auch die Auferstehung wird szenisch umgesetzt. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger dankte ihm für sein Engagement und beide hoffen, dass über die Kar- und Ostertage viele Gläubige im Kastulusmünster die Krippe anschauen, denn ein Blick darauf lohnt nicht nur zu Weihnachten.

Feierlicher Gottesdienst zu Beginn der drei Heiligen Tage

Fußwaschung

„Beim letzten Abendmahle, die Nacht vor seinem Tod nahm Jesus in dem Saale Gott dankend Wein und Brot.“ Diese Verse, die Junge Chor der Moosburger Münstermusik unter der Leitung von Professor Stephan Zippe zu Beginn des sehr gut besuchten Gottesdienstes am Gründonnerstag sang, fassen den Kern des Geschehens am Gründonnerstag zusammen. Pfarrvikar Pater Michael Devanathan feierte den Gottesdienst gemeinsam mit Diakon Josef Kafko und den Pastoralreferenten Annemarie Fleischmann und Markus John. Pfarrvikar Pater Gabriel Adur stand zeitgleich dem Gottesdienst in Pfrombach vor. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger feierte mit den Christen im Pfarrverband Hörgertshausen/Gammelsdorf. Beim feierlich vom Priester angestimmten Gloria ertönte die Münsterorgel in ihrer vollen Pracht und die Glocken läuteten festlich. Die Predigt von Pater Michael Devanathan, hatte das Sakrament der Eucharistie zum Thema. „Jedes Mal wenn wir die Eucharistie feiern, teilen wir miteinander nicht nur das Brot Christi, sondern auch die Liebe Christi, die Vergebung Christi und der Friede Christi, dadurch erfüllen wir die Gebote der Nächstenliebe; daher ist die Eucharistie „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“.  Lesen Sie hier weiter

„Königin der Instrumente“ kommt in die Jahre – Orgelrenovierung im Kastulusmünster

Orgel St. Kastulus

Wer länger nicht geputzt hat, der kennt es aus Erfahrung: Staub und anderes setzt sich fest. Der Orgel im Kastulusmünster geht es nicht anders – sämtliche Pfeifen müssen gereinigt werden, weil sich z.B. auch Schimmel gebildet hat, der über kurz oder lang dazu führt, dass die Orgel nicht mehr spielbar ist, weil die Pfeifen herausfallen. Auch der Spieltisch bedarf der Erneuerung – vergleichbar mit einem PKW, der 300000 Kilometer auf dem Buckel hat und nur noch notdürftig den Dienst versieht. Für die Orgel, die auch als „Königin der Instrumente“ bezeichnet wird, steht die nächsten zwei Jahre eine Generalsanierung an. Im Unterschied zur sonstigen Förderung der Baumaßnahmen durch das Erzbischöfliche Ordinariat ist der Eigenanteil, der Eigenanteil, der von Sankt Kastulus zu schultern ist, hoch und durch die parallel laufende Maßnahme bei der Johanneskirche ist auch ein Teil der Mittel gebunden. Ohne Spenden ist die Renovierung sicher nicht zu schultern – aus diesem Grund werden sämtliche Sammlungen am Ostersonntag (Osternacht, Pfarrgottesdienst, …) im Kastulusmünster dafür verwendet. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger sagt den Gottesdienstbesuchern schon jetzt Vergelt’s Gott für ihre Spenden, die helfen, dass die Orgel im Münster auch die nächsten Jahre in ihrer ganzen Klangfülle erklingen kann.

Gerne können Sie auch auf folgendes Konto spenden:

Sparkasse Moosburg (IBAN: DE49 7435 1740 0000 0031 23, BIC: BYLADEM1MSB) mit dem Verwendungszweck „Orgel“

„Hosanna, dem Sohne Davids“ - Palmsonntag als Auftakt der Heiligen Woche

Segnung der Palmzweige

Neben dem Weihnachtsfest ist die Feier der Heiligen Woche, die mit dem Palmsonntag beginnt, das wichtigste Ereignis im Jahreskreis der katholischen Kirche. Der Palmsonntag hat von seinem lateinischen Namen eine doppelte Bedeutung: Palm- und Passionssonntag. „Hosanna, dem Sohne Davids“ – dieser Liedruf erklang, als Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, Diakon Josef Kafko und die Pastoralreferenten Annemarie Fleischmann und Markus John gemeinsam mit einer großen Zahl Ministranten bei kühlen Temperaturen den Plan betraten. Traditionell beginnt der Gottesdienst am Palmsonntag mit der Segnung der Palmbuschen außerhalb des Münsters, um in einer Prozession den Einzug Jesu in Jerusalem nachempfinden zu können. Sichtbares Zeichen hierfür ist die Besprengung mit Weihwasser. Zum Zeichen seines Königtums streute das Volk damals dem nach Jerusalem kommenden Sohn Gottes Palmzweige und jubelte, wie es zum Beispiel im Lukas- evangelium beschrieben wird. In Israel waren sie von alters her das Symbol für die Unabhängigkeit und den siegreichen König und von daher für die Römer eine besondere Provokation. Der Esel, auf dem Jesus reitet, war nach ein Sinnbild des gewaltlosen Friedenskönigs und der Bescheidenheit. „Procedamus in pace“ sang Kantor Professor Stephan Zippe zu Beginn der Prozession. Lesen Sie hier weiter