Aschermittwoch

Asche aus verbrannten Palmzweigen für das Aschenkreuz

Wort zum Aschermittwoch

„Schluss mit lustig“ – der Titel eines Buches, das sich in den letzten Jahren sehr gut verkauft hat. Der Journalist Peter Hahne hat darin das Ende der Spaßgesellschaft beschworen und eine neue Ernsthaftigkeit gefordert. Nicht zuletzt hat er auch die Rückkehr zu den christlichen Werten eingemahnt. Die Soap-Operas, die Society-Magazine und manche Talk-Shows im Fernsehen vermitteln ganz anderes und haben ebenso ihre hohen Einschaltziffern. Manchmal genügt auch eine Fahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel in einer Großstadt, um zu erkennen, dass es mit der Forderung „Schluss mit lustig“ noch nicht weit her zu sein scheint. Aber dennoch: Lesen Sie hier weiter

Wissenswertes zum Thema Aschermittwoch finden Sie hier im Korbiwiki - der Bildungsplattform in der Erzdiözese München und Freising

Fastenezeit im Kloster Seligenthal

Drei strenge Fastentage im Kloster Seligenthal

40 Tage Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostersontag keine leichte Zeit - drei Tage strenges Fasten pro Woche in dieser Zeit im Kloster Seligenthal - hier finden Sie einen Einblick ins Klosterleben Seligenthal -  Kloster- und Schulalltag der Schwestern und Schülerinnen.

Ein Film vom St. Michaelsbund München

Palmsonntag

Palmzweige für den Einzug Jesu

Der Palmsonntag steht am Beginn der Heiligen Woche, die wir auch Karwoche nennen. Am Ende dieser Woche oder besser am Beginn der neuen Woche steht dann das Osterfest mit der Feier der Auferstehung Jesu Christi.
Wenige Tage vor der Kreuzigung wurde Jesus in Jerusalem ein begeisterter Empfang bereitet. Viele von den Menschen, die Jesus zu jubelten, haben später freilich eingestimmt in den Ruf „Kreuzige ihn!“
Wenn wir am Palmsonntag mit Jesus symbolisch auf dem Weg nach Jerusalem sind, wollen wir darauf achten, dass wir ihn als unseren Herrn nicht verlassen, wenn unser Glaube einmal angefochten wird.

Einen Einblick in die Liturgie des Palmsonntags bekommen Sie hier - Aus der Pfarrei St. Wolfgang in München, Zelebrant: Pater Alfons Friedrich SBD

 

 

 

 

Gründonnerstag

Das letzte Abendmahl am Gründonnerstag

Am Gründonnerstag hat Jesus im Abendmahlssaal zusammen mit seinen Jüngern Mahl gehalten. Er hat sich in diesem Mahl den Jüngern selbst geschenkt. Damit hat Jesus nach dem Verständnis der Kirche an diesem Abend die Eucharistie gestiftet.
In der Feier der Hl. Eucharistie oder Messe dürfen wir auch heute noch Jesus Christus direkt begegnen – in den Gestalten von Brot und Wein, in denen er uns ganz nahe ist.
Er will uns aber auch stärken, damit wir im Leben unseren Glauben in einer Weise leben, die ansteckend und ermutigend ist.

Einen Einblick in die Liturgie des Gründonnerstags bekommen Sie hier - Aus der Pfarrei St. Wolfgang in München, Zelebrant: Pater Alfons Friedrich SBD

Karfreitag

Kreuz - Foto: Pixabay

In den Texten des Karfreitags begegnen einem Menschen, die ihr Ansehen verloren haben: Jeus, als König verspottet (gegeißelt, mit Dornenkrone), geschlagen, ausgeliefert; Dem „Gottesknecht“ - einem geschundenen, gemiedenen, von Krankheiten gezeichneten Menschen, dem Beter aus dem Psalm - kummervoll, kraftlos, vergessen, verfolgt: Menschen, die einem auch heute begegnen, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht: Menschen ohne Heimat und Zugehörigkeit. Dem Tod geweihte, „austherapierte“ Menschen, die einen nur zu sehr mit der eigenen Vergänglichkeit konfrontieren. Menschen, die zu sehr vom Schönheitsideal abweichen. Menschen, die für die Fehler und Sünden anderer büßen müssen. Menschen, die ausbaden müssen, was andere aus Gedankenlosigkeit angerichtet haben. Menschen, die ungerechten Gerichten und Systemen ausgeliefert sind. Menschen, die um des Profits willen ausgenutzt und gefoltert werden. Bettler, Flüchtlinge, psychisch labile Menschen, Menschen in tiefen Lebenskrisen, Trauernde, Klimaflüchtlinge, Hungernde, Menschen mit Beeinträchtigung, politisch Verfolgte, Mobbingopfer, Geiseln, Kranke, Kindersoldaten, Lohnsklaven, Opfer des Menschenhandels, Süchtige, Einsame, Getötete. So rückt der Karfreitag Menschen ins Zentrum, die sich unserem Blick längst entzogen haben. Möglicherweise fällt der Spot uns selber auf, die wir auch unglücklich mit uns selber sind. Es scheint, als ob es Gott nicht gut meint mit uns Menschen. Der Karfreitag ist kein Tag des triumphierenden Gottes. Höchstens der Tag eines Menschen, der seinen Weg bis zum Ende geht. Es ist ein Tag des leidenden, aus der Gemeinschaft ausgestoßenen, verleumdeten und verkannten Gottes. Durch diese gescheiterten Menschen spricht Gott, sie selbst sind es, die das Heil verkünden. Lesen Sie hier weiter

Ostern

Osterfeuer - hier wird die Osterkerze entzündet

Frohe Ostern - die Fastenzeit ist beendet - Jesus ist auferstanden!

Wissenswertes über Ostern finden Sie hier im Korbiwiki - der Bildungsplattform in der Erzdiözese München und Freising.

Einen Einblick in die Liturgie der Osternacht bekommen Sie hier - Aus der Pfarrei St. Wolfgang in München, Zelebrant: Pater Alfons Friedrich SBD