Rund 90% weniger Strom – neue Leuchten im Kastulusmünster

Durch einen kompletten Wechsel der Hängeleuchten spart die Pfarrei Sankt Kastulus eine Menge Strom. Im Kastulus-Münster gab es bisher insgesamt 30 Hängeleuchten, die mit einem Halogen-Leuchtmittel ausgestattet waren – genauer: zwölf Leuchten mit 205 W und 18 Leuchten mit 250 W – also insgesamt 6.960 W. Weil Leuchtmittel in LED mit Standardsockel bei einem Test bei weitem nicht die erforderliche Ausleuchtung brachten, prüfte eine Fachfirma, die von Seiten des Ordinariats empfohlen wurde, die Situation vor Ort.

Sie entwickelte einen Lösungsvorschlag zum Umbau der bestehenden Leuchten entwickelt und empfahl die Firma Lumidur für den Umbau der Leuchten. Besagte Firma erhielt je eine Musterleuchte des Hauptschiffs und aus einem Seitenschiff, hat diese vermessen (Farbtemperatur, Farbwiedergabe, Helligkeit) und ein „Innenleben“ für die Leuchten mit LED Kühlkörper neu entwickelt und getestet. Von den bestehenden Leuchten konnten Schirm und Kabel verwendet werden. Lese Sie hier weiter.

Gemeinschaft über den Tod hinaus - Gottesdienst und Gräbersegnung an Allerheiligen

Die große Menge Menschen im Friedhof am Nachmittag des Allerheiligentages zeigte einmal mehr sehr deutlich, dass die Verbundenheit mit den Verstorbenen über den Tod hinausgeht. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, Ruhestandspfarrer Wieland Steinmetz, Pfarrvikar Pater Gabriel Adur, Diakon Josef Kafko und Pastoralreferent Markus John segneten dann jeweils einen Teil der Gräber, um die Wege nicht zu lang werden zu lassen. Das Entscheidende bei der Gräbersegnung ist das gemeinsame Gebet für die Verstorbenen. Dazu kamen dann noch ausdeutende Riten wie das symbolische Besprengen der Gräber mit Weihwasser, das an die Taufe erinnern soll und das Beweihräuchern der Gräber. Die Seelsorger schritten nur die Hauptwege ab. Umso mehr galt die beim Besprengen gesprochene Bitte an Gott: „Vollende, was Du an ihnen im Wasser der Taufe begonnen hast.“ allen Verstorbenen. Weitere Gebete, Lesungen und Litaneien erinnerten die Anwesenden immer wieder an die Vergänglichkeit des irdischen Lebens und die Gewissheit, dass Gott das ewige Leben bereithält. Stefan Metz verlas die Verstorbenen des letzten Jahres. Auch hier wurde deutlich, dass der Tod keinen Unterschied in der Person macht und neben der Hoffnung auf die Auferstehung nur die Erinnerung bleibt. Die Fürbitten unterstützten diese Gedanken.

Tritonus Brass spielte zwischen den Texten und Gebeten passende Stücke. Münstermusiker Stefan Metz übernahm den gesanglichen Teil der nachmittäglichen Andacht, der mit dem „Salve regina“ abschloss. Viele der an den Gräbern versammelten Angehörigen registrierten dankbar, dass aufgrund einer präzisen Zeitplanung und eines auf das Wesentliche ausgerichteten Ablaufes eine übermäßige Länge der Feierlichkeiten vermieden wurde.

Vergangenheit wird lebendig – Archivbesuch der Pfarrei Sankt Kastulus

In die Vergangenheit tauchte eine Gruppe aus der Pfarrei Sankt Kastulus am Samstag bei Besuch des diözesanen Archivs in Neufahrn. Dr. Christopher Sterzenbach führte sie durch die Räume, in denen ehemals eine Großbäckerei untergebracht war. Die Besucher erfuhren zum Beispiel, dass angeliefertes Archivgut zuerst in Quarantäne muss, ehe es dauerhaft aufbewahrt werden kann, oder dass digitales Archivieren teurer ist als analoge Aufbewahrung. Auch den nach der Restauration Aufbewahrungsort der Pfarrarchivalien konnten sie in Augenschein nehmen.

Vergelt’s Gott an die Ehrenamtlichen

Nach Corona bedingter Pause fand am Freitag wieder der traditionelle Abend für die Ehrenamtlichen, an dem die Pfarrei Sankt Kastulus mit einem Essen Vergelt’s Gott sagt, statt. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger sagte im seiner Begrüßung Danke für all die geleisteten Dienste, die von den Lektoren über die Musik bis hin zu den Helfern bei der Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung oder die Austräger der Caritasbriefe gehen, um nur einige zu nennen. Die zahlreich erschienenen Ehrenamtlichen genossen die gemeinsame Zeit und beteten zum Abschluss gemeinsam die Komplet im Kastulusmünster.

Ein Fest des Glaubens – Lichterprozession zu Ehren Mariens

Corona hatte eine zweijährige Pause „verordnet“ – aber heuer war es wieder soweit: Eine Menge Autos sowie Fahrräder und Einweiser der Freiwilligen Feuerwehr Thonstetten wiesen am Abend von Mariä Himmelfahrt auf ein großes Ereignis hin: Gut 300 Gläubige hatten sich auf den Weg nach Thonstetten gemacht, um von dort an der Lichterprozession zur Kapelle Maria Königin nach Moosham teilzunehmen. Bei leicht herbstlichen Temperaturen und Wind verschwanden die letzten Strahlen der Abendsonne langsam am Horizont, als Pfarrvikar Pater Gabriel Adur die Statio in Sankt Valentin liturgisch eröffnete. Mit dabei waren auch die gebürtigen Moosburger Thomas Barenth und Gerhard Wiesheu. In seiner Einführung betonte er: „Die Himmelfahrt Mariens zeigt beispielhaft, was uns alle erwartet – Die Auferstehung des Leibes. In diesem Leben brauchen wir ihren Schutz alle Tage. Lesen Sie hier weiter

Erde, Licht und Wasser – Zukünftige Erstkommunionkinder auf Entdeckungsreise

Erstmals startete die Pfarrei Sankt Kastulus für die Erstkommunionkinder des kommenden Jahres ein Angebot: Gut zwanzig Mädchen und Jungen, die im kommenden Jahr Erstkommunion feiern werden, nahmen das vom Pfarrgemeinderat organisierte Angebot an und machten sich drei Tage auf Entdeckungsreise.

Am ersten Tag stand die „Erde“ im Mittelpunkt. Nach einem Kennenlernspiel und einem Lied, das Peter Gabriel Adur auf der Gitarre begleitete, war das Erspüren verschiedener Erde angesagt – Sand, Stein oder fruchtbare Erde. Das biblische Gleichnis vom Sämann folgte und den Kindern war der Zusammenhang sehr schnell klar – im nächsten Schritt mahlten sie nach der Betrachtung der Ähren mit Steinen Mehl, machten Butter und stellten einen eigenen Teig für Semmeln her. Nach der gemeinsamen Brotzeit ging es mit praktischen „Übungen“ weiter: Wer wollte, konnte Wasserfilter bauen oder Kresse pflanzen. Voller Stolz und noch fasziniert von den Erfahrungen nahmen die Mädchen und Jungen die Ergeb-nisse mit nach Hause. Licht stand im Mittelpunkt des zweiten Tages – auch hier begann der Tag nach dem gemeinsamen Lied mit einem praktischen Teil – die künftigen Erstkommunionkinder stellten schnell fest, dass es „warmes“ und „kaltes“ Licht gibt.

„Von Gott gewollt und geliebt“ - Feierlicher Firmgottesdienst im Kastulusmünster

„Komm, Heiliger Geist“ erklang zum Anlass passend, als am Samstagvormittag die 27 Firmlinge, Paten und Firmhelfer mit dem Firmspender, Generalvikar Christoph Klingan, Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, Pfarrvikar Pater Gabriel Adur, Religionslehrerin Marion Kraus, die für die Firmvorbereitung verantwortlich war, sowie den Ministranten durch den Mittelgang einzogen und ihre Plätze einnahmen.

Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger hieß den Generalvikar willkommen und wünschte allen eine geist- und segensreiche Feier. Die Lesung aus dem Römerbrief formulierte, wie sich Christen verhalten sollten. In der darauffolgenden Stelle aus dem Johannesevangelium ging es um den Beistand, den Gott versprochen hat. Wer bin ich und, wenn ja, wie viele? – Dieser bekannte Buchtitel des Philosophen Richard David Precht bildete den Einstieg in die Predigt des Generalvikars. „Heute geht es um Dich. Jede und jeder einzelne ist wichtig, einmalig, einzigartig. Selbst wenn Du vielleicht im Internet in den sozialen Medien, bei so manchem Messenger-Dienst oder ähnlichen Netzwerken mal unterschiedliche Nicknames verwendest: „Du bleibst Du“ im realen Leben.“ Schließlich habe sich ein jeder am Morgen im Spiegel wiedererkannt, auch wenn die Kleidung festlicher sei als an einem gewöhnlichen Samstagvormittag. Ihm sei der Buchtitel auch im Hinblick auf die Dreifaltigkeit in den Sinn gekommen. „Ist Gott also drei oder eins? Wer ist er und wenn ja, wie viele? Lese Sie hier weiter