„Gott zu den Menschen tragen“ - Feierlicher Gottesdienst an Fronleichnam im Kastulusmünster mit Prozession

Mit feierlicher Musik begann in diesem Jahr bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, wie Fronleichnam im offiziellen Sprachgebrauch der Katholischen Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil genannt wird.

Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger zog gemeinsam mit Diakon Josef Kafko sowie den zahlreichen Ministranten zum Altar und begrüßte dann Bürgermeister Josef Dollinger und seinen Stellvertreter Georg Hadersdorfer, die anwesenden Mitglieder von Stadtrat, Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung sowie die Abordnungen der Vereine. Das heutige Fest, so der Stadtpfarrer, sei ein Fest der Eucharistie.

Eucharistie sei immer Begegnung mit Jesus und Geschenk von ihm. Fronleichnam hat seinen Ursprung in folgender Begebenheit: 1209 hatte eine Augustinernonne aus Lüttich, die den Namen Juliane trug, eine Vision: Sie sah die hell leuchtende Scheibe des Mondes und darauf einen dunklen Fleck. Das Sakrament der Eucharistie sollte einen eigenen Feiertag erhalten. Der Überlieferung nach hat sich aus dieser Vision das Fronleichnamsfest entwickelt. Verehrt wird an diesem Tag die Gegenwart des Herrn in der am Altar geweihten Hostie.Daher stammt auch der Name des Festes: „Leichnam“ bedeutete im Mittelalter „Leib“, „Fron“ stand für „Herr“, also der Leib unseres Herrn Jesus Christus. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger stellte in seiner Predigt fest: „Genau betrachtet ist eigentlich jede Eucharistie, die die Kirche feiert, ein „kleines Fronleichnamsfest“. Lesen Sie hier weiter

Musik, Kunst und mehr - „Nacht der offenen Kirchen“ bot zahlreiche Möglichkeiten

Ein buntes Programm

Die katholische Stadtpfarrei Sankt Kastulus und die evangelische Versöhnungsgemeinde hatten am Freitagabend in ihren Kirchen anlässlich der „Nacht der offenen Kirchen“ ein buntes Programm für die Besucher vorbereitet.

Die Jugendkantorei der Münstermusik machte den Anfang und zeigte unter Leitung von Stefan Metz, dass sich niemand um den Nachwuchs Sorgen machen muss. In ihren Alben zeigten die Mädchen und Jun-gen, dass sie während der Pandemie nicht untätig waren und begeisterten die zahlreichen Zuhörer. Schwungvoll gespielte und eingängige Lieder aus den Gesangbüchern, gespielt von der Jugendband, bildeten den Auftakt in der Versöhnungskirche, der ebenfalls gut besucht war. Dr. Dominik Reither zeigte bei seinen beiden Führungen rund um die Umgebung des Kastulusmünsters, dass sich im Lauf der Jahrhunderte allerhand an baulicher Entwicklung getan hat. Höhepunkt war ein kurzer Blick in das Innere der seit knapp zehn Jahren geschlossenen Johanneskirche. Lesen Sie hier weiter

Verdiente Pfarrgemeinderatsmitglieder verabschiedet

Im sonntäglichen Pfarrgottesdienst verabschiedeten Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger (links) und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Betz (rechts) mit Christine Ehrmaier (zweite von links), Michaela Hofmann (zweite von rechts) und Patrick Rockermair, der verhindert war, drei verdiente PGR-Mitglieder. Letzterer sei, so die Vorsitzende, in seiner Zeit immer ein verlässliches Bindeglied zur Jugend gewesen und habe deren Anliegen eingebracht. Michaela Hofmann habe mit ihren Kirchenführungen ein wichtiges Feld abgedeckt. Christine Ehrmaier war unter anderem für die Geburtstagsgratulationen zuständig und steuerte stets „wahre Kunstwerke an Torten“ zu den verschiedenen Festen bei. Neben den Dankurkunden des Diözesanrats gab es das jüngst erschienen Buch von Dr. Martina Außermeier mit wissenswerten Details zum Kastulusmünster

Auferstehungserfahrung sprengt alle Grenzen

Osternacht im Kastulusmünster

Die Einschränkungen wegen Corona waren minimal und so zog die Feier der Os-ternacht wieder eine große Menge Gläubige in ihren Bann. Mit der brennenden Osterkerze und den drei Mal wiederholten Worten „Lumen Christi“ zogen Stadt-pfarrer Reinhold Föckersperger, Diakon Josef Kafko, Pastoralreferent Markus John und Religionslehrerin Marion Kraus mit einer großen Zahl an Ministranten vom Kastulusplatz in das dunkle Kastusmünster ein. Von der Osterkerze wurde das Licht an die Besucher weitergegeben. Am Kastulusplatz war sie zuvor am Osterfeu-er entzündet worden. Kirchenmusiker Stefan Metz sang dann das Exultet, das Lob der Osternacht, mit dem die Lichtfeier abschloss. Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament verdeutlichten das Heilswirken Gottes am Volk Israel. Kerzen-schein erleuchtete dabei den voll besetzten Kirchenraum. Erst mit dem Gloria kehrten Licht, Glocken und Orgelspiel wieder zurück. Das Gloria fing die Freude über die Auferstehung Jesu ein, in die die Gottesdienstbesucher einstimmten. Evangelium von der Auferstehung Jesus und Predigt folgten. „Ostern ist ein Fest, das jedes Jahr an einem anderen Termin stattfindet, im Gegensatz zu Weihnachten, von dem wir immer genau wissen auf welchen Tag es fällt. Lesen Sie hier weiter

Weltgebetstag der Frauen. Zukunftsplan: Hoffnung

Am 04. März hatte sich eine große Zahl an Frauen aus allen christlichen Konfessionen zusammengefunden, um den Weltgebetstag mit einem Wortgottesdienst zu begehen. Corona bedingt feierte man im Kastulusmünster, um genügend Platz zu haben. Frauen aus England, Wales und Nordirland hatten in diesem Jahr die Texte vorbereitet. England, zwischen Schottland und dem Ärmelkanal gelegen, ist der größte und am dichtesten besiedelte Landesteil der Insel Großbritannien.

Die zentrale Bibelstelle kam in diesem Jahr aus dem Buch Jeremia. In der Einführung hieß es dazu: „Es gibt Zeiten in unserem Leben, da sind wir in Situationen, in denen wir nicht sein wollen. Wie das verschleppte Volk in Babylon sehen wir manchmal keinen Ausweg und sehnen uns danach, dass Gott eingreift. Wenn Gott dann handelt, ist es oft anders, als wir erwartet haben. Und oft hätten wir es uns so nie vorstellen können.“ Geschichten von Frauen zeigten, wie dieser Satz gedacht war. Immer wieder wurden zwischendrin Kerzen der Hoffnung angezündet.

Petra Krüger war für die musikalische Gestaltung verantwortlich. Ein gemeinsames Vater unser bildete den Schluss. Marion Kraus dankte schließlich allen Mitwirkenden, die im Rahmen der Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt waren. Nachdem das Vorbereitungsteam gemeinsam um den Segen Gottes gebeten hatte, gab es zum Abschied noch ein Geschenk für die Besucher – ein Stück Shortbread und einen Beutel Schwarztee.

Mit Gottes Segen

Moosburger Sternsinger auch in Corona-Zeiten aktiv

Beim Gottesdienst am Fest der Heiligen Familie segnete Pfarrer Thomas Barenth die Sternsinger sowie die „Weihrauchpäckchen“. Im Unterschied zu den anderen Jahren werfen die Sternsinger Anfang Januar in jedem Haushalt einen Aufkleber mit dem Haussegen sowie einen Spendenaufruf ein. Für Spenden gibt es folgende Möglichkeiten: Überweisung (DE49 7435 1740 0000 0031 23, BYLADEM1MSB), wobei der Verwendungszweck "Sternsinger" angegeben werden muss, um die Spende zuordnen zu können.

Die Abgabe einer Barspende ist im Pfarrbüro (auch als Tüte/Umschlag im Briefkasten) ebenso möglich wie im Anschluss an die Gottesdienste oder bei Spendenboxen, die in einigen Moosburger Geschäften aufgestellt sind. Lesen Sie hier weiter