Vergangenheit wird lebendig – Archivbesuch der Pfarrei Sankt Kastulus

In die Vergangenheit tauchte eine Gruppe aus der Pfarrei Sankt Kastulus am Samstag bei Besuch des diözesanen Archivs in Neufahrn. Dr. Christopher Sterzenbach führte sie durch die Räume, in denen ehemals eine Großbäckerei untergebracht war. Die Besucher erfuhren zum Beispiel, dass angeliefertes Archivgut zuerst in Quarantäne muss, ehe es dauerhaft aufbewahrt werden kann, oder dass digitales Archivieren teurer ist als analoge Aufbewahrung. Auch den nach der Restauration Aufbewahrungsort der Pfarrarchivalien konnten sie in Augenschein nehmen.

Vergelt’s Gott an die Ehrenamtlichen

Nach Corona bedingter Pause fand am Freitag wieder der traditionelle Abend für die Ehrenamtlichen, an dem die Pfarrei Sankt Kastulus mit einem Essen Vergelt’s Gott sagt, statt. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger sagte im seiner Begrüßung Danke für all die geleisteten Dienste, die von den Lektoren über die Musik bis hin zu den Helfern bei der Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung oder die Austräger der Caritasbriefe gehen, um nur einige zu nennen. Die zahlreich erschienenen Ehrenamtlichen genossen die gemeinsame Zeit und beteten zum Abschluss gemeinsam die Komplet im Kastulusmünster.

Ein Fest des Glaubens – Lichterprozession zu Ehren Mariens

Corona hatte eine zweijährige Pause „verordnet“ – aber heuer war es wieder soweit: Eine Menge Autos sowie Fahrräder und Einweiser der Freiwilligen Feuerwehr Thonstetten wiesen am Abend von Mariä Himmelfahrt auf ein großes Ereignis hin: Gut 300 Gläubige hatten sich auf den Weg nach Thonstetten gemacht, um von dort an der Lichterprozession zur Kapelle Maria Königin nach Moosham teilzunehmen. Bei leicht herbstlichen Temperaturen und Wind verschwanden die letzten Strahlen der Abendsonne langsam am Horizont, als Pfarrvikar Pater Gabriel Adur die Statio in Sankt Valentin liturgisch eröffnete. Mit dabei waren auch die gebürtigen Moosburger Thomas Barenth und Gerhard Wiesheu. In seiner Einführung betonte er: „Die Himmelfahrt Mariens zeigt beispielhaft, was uns alle erwartet – Die Auferstehung des Leibes. In diesem Leben brauchen wir ihren Schutz alle Tage. Lesen Sie hier weiter

Erde, Licht und Wasser – Zukünftige Erstkommunionkinder auf Entdeckungsreise

Erstmals startete die Pfarrei Sankt Kastulus für die Erstkommunionkinder des kommenden Jahres ein Angebot: Gut zwanzig Mädchen und Jungen, die im kommenden Jahr Erstkommunion feiern werden, nahmen das vom Pfarrgemeinderat organisierte Angebot an und machten sich drei Tage auf Entdeckungsreise.

Am ersten Tag stand die „Erde“ im Mittelpunkt. Nach einem Kennenlernspiel und einem Lied, das Peter Gabriel Adur auf der Gitarre begleitete, war das Erspüren verschiedener Erde angesagt – Sand, Stein oder fruchtbare Erde. Das biblische Gleichnis vom Sämann folgte und den Kindern war der Zusammenhang sehr schnell klar – im nächsten Schritt mahlten sie nach der Betrachtung der Ähren mit Steinen Mehl, machten Butter und stellten einen eigenen Teig für Semmeln her. Nach der gemeinsamen Brotzeit ging es mit praktischen „Übungen“ weiter: Wer wollte, konnte Wasserfilter bauen oder Kresse pflanzen. Voller Stolz und noch fasziniert von den Erfahrungen nahmen die Mädchen und Jungen die Ergeb-nisse mit nach Hause. Licht stand im Mittelpunkt des zweiten Tages – auch hier begann der Tag nach dem gemeinsamen Lied mit einem praktischen Teil – die künftigen Erstkommunionkinder stellten schnell fest, dass es „warmes“ und „kaltes“ Licht gibt.

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„Von Gott gewollt und geliebt“ - Feierlicher Firmgottesdienst im Kastulusmünster

„Komm, Heiliger Geist“ erklang zum Anlass passend, als am Samstagvormittag die 27 Firmlinge, Paten und Firmhelfer mit dem Firmspender, Generalvikar Christoph Klingan, Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, Pfarrvikar Pater Gabriel Adur, Religionslehrerin Marion Kraus, die für die Firmvorbereitung verantwortlich war, sowie den Ministranten durch den Mittelgang einzogen und ihre Plätze einnahmen.

Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger hieß den Generalvikar willkommen und wünschte allen eine geist- und segensreiche Feier. Die Lesung aus dem Römerbrief formulierte, wie sich Christen verhalten sollten. In der darauffolgenden Stelle aus dem Johannesevangelium ging es um den Beistand, den Gott versprochen hat. Wer bin ich und, wenn ja, wie viele? – Dieser bekannte Buchtitel des Philosophen Richard David Precht bildete den Einstieg in die Predigt des Generalvikars. „Heute geht es um Dich. Jede und jeder einzelne ist wichtig, einmalig, einzigartig. Selbst wenn Du vielleicht im Internet in den sozialen Medien, bei so manchem Messenger-Dienst oder ähnlichen Netzwerken mal unterschiedliche Nicknames verwendest: „Du bleibst Du“ im realen Leben.“ Schließlich habe sich ein jeder am Morgen im Spiegel wiedererkannt, auch wenn die Kleidung festlicher sei als an einem gewöhnlichen Samstagvormittag. Ihm sei der Buchtitel auch im Hinblick auf die Dreifaltigkeit in den Sinn gekommen. „Ist Gott also drei oder eins? Wer ist er und wenn ja, wie viele? Lese Sie hier weiter

Zeugnis geben für Jesus Christus – Festgottesdienst, Prozession und Pfarrfest zu Ehren des heiligen Kastulus

Dass der heilige Kastulus mit seinem Leben auch im beginnenden 21.Jahrhundert die Christen im Glauben begleitet, machte Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger beim Festgottesdienst am Sonntagvormittag klar. Wie immer hatten sich zahlreiche Gläubige im Münster versammelt, um den Stadt- und Kirchenpatron mit Gottesdienst und Prozession zu ehren. „Wir preisen heut im Lobe den Heiligen der Stadt“ So tönte es bei warmen Temperaturen zu Beginn, als der Stadtpfarrer, Pfarrer Thomas Barenth sowie Pastoralreferent Markus John, und eine stattliche Schar von Ministranten einzogen.

Neben dem ersten Bürgermeister, Josef Dollinger, waren auch Stadträte sowie zahlreiche Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderats anwesend. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger begrüßte auch die zahlreich erschienenen Fahnenabordnungen, die ein farbenfrohes Bild boten. Nachdem Evangelium von der Aussendung der 72 Jünger machte der Stadtpfarrer in seiner Predigt deutlich, dass für den Glauben Überzeugungsarbeit geleistet werden müsse. Lesen Sie hier weiter

„Gott zu den Menschen tragen“ - Feierlicher Gottesdienst an Fronleichnam im Kastulusmünster mit Prozession

Mit feierlicher Musik begann in diesem Jahr bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, wie Fronleichnam im offiziellen Sprachgebrauch der Katholischen Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil genannt wird.

Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger zog gemeinsam mit Diakon Josef Kafko sowie den zahlreichen Ministranten zum Altar und begrüßte dann Bürgermeister Josef Dollinger und seinen Stellvertreter Georg Hadersdorfer, die anwesenden Mitglieder von Stadtrat, Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung sowie die Abordnungen der Vereine. Das heutige Fest, so der Stadtpfarrer, sei ein Fest der Eucharistie.

Eucharistie sei immer Begegnung mit Jesus und Geschenk von ihm. Fronleichnam hat seinen Ursprung in folgender Begebenheit: 1209 hatte eine Augustinernonne aus Lüttich, die den Namen Juliane trug, eine Vision: Sie sah die hell leuchtende Scheibe des Mondes und darauf einen dunklen Fleck. Das Sakrament der Eucharistie sollte einen eigenen Feiertag erhalten. Der Überlieferung nach hat sich aus dieser Vision das Fronleichnamsfest entwickelt. Verehrt wird an diesem Tag die Gegenwart des Herrn in der am Altar geweihten Hostie.Daher stammt auch der Name des Festes: „Leichnam“ bedeutete im Mittelalter „Leib“, „Fron“ stand für „Herr“, also der Leib unseres Herrn Jesus Christus. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger stellte in seiner Predigt fest: „Genau betrachtet ist eigentlich jede Eucharistie, die die Kirche feiert, ein „kleines Fronleichnamsfest“. Lesen Sie hier weiter