Mit Gottes Segen

Moosburger Sternsinger auch in Corona-Zeiten aktiv

Beim Gottesdienst am Fest der Heiligen Familie segnete Pfarrer Thomas Barenth die Sternsinger sowie die „Weihrauchpäckchen“. Im Unterschied zu den anderen Jahren werfen die Sternsinger Anfang Januar in jedem Haushalt einen Aufkleber mit dem Haussegen sowie einen Spendenaufruf ein. Für Spenden gibt es folgende Möglichkeiten: Überweisung (DE49 7435 1740 0000 0031 23, BYLADEM1MSB), wobei der Verwendungszweck "Sternsinger" angegeben werden muss, um die Spende zuordnen zu können.

Die Abgabe einer Barspende ist im Pfarrbüro (auch als Tüte/Umschlag im Briefkasten) ebenso möglich wie im Anschluss an die Gottesdienste oder bei Spendenboxen, die in einigen Moosburger Geschäften aufgestellt sind. Lesen Sie hier weiter

Staunen über das, was möglich war

Feierliche Jahresschlussgottesdienste im Kastulusmünster

Trotz Corona gab es 2021 wieder die sonst übliche Trompetenklänge zur Eröffnung der ökumenischen Gottesdienste am Sylvesternachmittag zu hören. Pastoralreferent Markus John und die evangelische Pfarrerin Elisabeth Schulz begrüßten die zahlreich erschienenen Christen beider Konfessionen. Nach einem längeren Kyrie, das auf das vergangene Jahr zurückschaute und die Fragen, die sich an Sylvester stellen aufnahm, sowie einem Psalm als Lesungstext, der die Geborgenheit in Gott, der jedem den Weg des Lebens erkennen lässt, zum Inhalt hatte, folgte die Predigt von Pastoralreferent Markus John. „Zu den reinen Terminen im alten Kalender von 2021 kommen die Geschichten, die das Jahr erst lebenswert machen. Noch einmal eine andere Dichte bekommt mein Kalender 2021, wenn ich ihn vor dem Angesicht Gottes anschaue: Ich spüre, dass dieses Jahr nicht mein Produkt war, dass es sich nicht aus Gewinn und Verlust, aus Erfolg und Misserfolg zusammensetzen lässt.“, so der Prediger. Lesen Sie hier weiter

Weihnachten – Gottes Licht leuchtet im Dunkel der Welt

Auch in diesem Jahr „diktierte“ Corona die Bedingungen für die Christmette am Heiligen Abend und den Gottesdiensten an den Feiertagen: Maskenpflicht, Ab-stand und wenig Gemeindegesang. Pastoralreferent Markus John feierte auf dem Kastulusplatz wieder drei Kinderchristmetten: Auch hier hieß es Maskenpflicht und Abstand halten. Thematisch ging es um die Tatsache, dass angefangen vom Wetter manche Erwartungen an Weihnachten nicht erfüllt würden. „Auch Maria und Josef hatten sicher andere Vorstellungen von der Geburt ihres ersten Kindes. Vielleicht sind wir 2021 näher am Ursprung von Weihnachten als wir glauben“, stellte Markus John fest. Das Weihnachtsevangelium von der Geburt Jesu, das Lukas aufgeschrieben hatte, folgte. Fürbitten nahmen die Menschen in den Blick, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Ein gemeinsames Vater unser und der Schlusssegen bildeten den Schluss dieses betont niederschwellig gehaltenen Gottesdienstes. Lese Sie hier weiter

Vergelt’s Gott an die Ehrenamtlichen

40Der traditionelle Abend für die Ehrenamtlichen, an dem die Pfarrei Sankt Kastulus mit einem Essen Vergelt’s Gott sagte, musste auch heuer Corona bedingt entfallen – stattdessen feierte Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger mit Diakon Josef Kafko und Pastoralreferent John mit ihnen einen Gottesdienst, um so Danke für all die Dienste, die von den Lektoren über die Musik bis hin zu den Helfern bei der Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung gehen, um nur einige zu nennen. Jeweils eine Flasche roten und weißen Münsterweins überreichten Kirchenpflegerin Claudia John(rechts) und PGR-Vorsitzende Ursula Betz (zweite von rechts) am Ende des Gottesdienstes beim Verlassen des Münsters an die zahlreich erschienenen Ehrenamtlichen.

Die Zeiten wandeln sich - Weihwasserspender statt Weihwasserbecken

Seit kurzem gibt es im Kastulusmünster einen Weihwasserspender. Grund für die Anschaffung war, dass die früher beim Betreten einer Kirche übliche Bekreuzigung mit dem Eintauchen der Finger in das Weihwasserbecken seit knapp zwei Jahren aufgrund von Corona nicht mehr möglich ist. Wer jetzt das Münster durch den Haupteingang am Portal betritt, kann jetzt dies dank des Weihwasserspenders, der einfach zu bedienen ist, wieder tun. Die Verantwortlichen um Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger hoffen auf eine positive Annahme durch die Gläubigen.

"Licht für die Welt" - Andacht für Familien zum ersten Advent

Die Mutter Gottes, Nikolaus, Franz von Assisi, Luzia, Elisabeth von Thüringen sowie Martin von Tours waren gestern im Rahmen der Andacht für Familien zum ersten Advent im gut besuchten Kastulusmünster zu Gast. Durch ihr Handeln und den damit verbundenen Glauben brachten alle sechs Personen das Licht Gottes in die Welt. Musikalisch gestalteten Lucia Metz und Rosa Zacher die Andacht mit ihrem Gesang, der von Kirchenmusiker Stefan Metz an der Orgel begleitet wurde.

Am zweiten Advent steht die Andacht unter dem Thema "Alles wirkliche Leben ist Begegnung". Beginn ist wieder um 17:00 Uhr im Kastulusmünster. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings gelten die aktuellen Corona-Regeln hinsichtlich Besucherzahl, Abstand und Maskenpflicht.

Sieben Jahrzehnte Engagement für die Münstermusik

Albertine Eder (dritte von links) war 71 Jahre Mitglied in den verschiedenen Ensembles der Münstermusik. Die letzten Jahre sang sie in der Münsterschola. Kirchenmusiker Stefan Metz (rechts) verabschiedete sie mit einem großen Vergelt's Gott für das Engagement und überreichte eine Urkunde der Diözese sowie einen Blumenstrauß der Pfarrei Sankt Kastulus. Neben der langjährigen Sängerin bekamen Franziska Beibl (links) für ein Vierteljahrhundert Mitgliedschaft, Gertraud Lauterbach (rechts) und Hermine Böck (nicht auf dem Bild) für 22 Jahre und Emmy Gandorfer (zweite von links) für zwei Jahrzehnte Mitgliedschaft ebenfalls eine Urkunde sowie Blumen. Stefan Metz bedankte sich auch bei den anderen vier Damen, die ebenfalls ausscheiden, für die geleisteten Dienste.

Wallfahrt einmal anders - Korbi dahoam

Da aufgrund der Corona-Lage die Jugendkorbinianswallfahrt nicht in gewohnter Weise gefeiert werden konnte, trafen sich die Jugendlichen im Pfarrheim zu „Korbi dahoam“. Via Livestream feierte Weihbischof Haßlberger mit allen Teilnehmenden den Gottesdienst im Freisinger Dom.

Im Anschluss daran gab es die Möglichkeit sich mit dem Thema "Aufmachen" zu beschäftigen: So waren zum Beispiel ein Exit Game oder die Gestaltung einer Tür im Angebot. An einer weiteren Station entstanden Bienenwachstücher. Wer wollte, konnte auch aus Schokoladenverpackungen Geldbeutel nähen. Ein weiterer Impuls stand unter dem Thema: "Welches Gebet weht in deinem Herzen?" Hier schrieben die Jugendlichen ihre Gedanken auf Gebetsfahnen. Wer malen und schreiben wollte, konnte bei der Station "Gestalte dein eigenes Buch" ein Aquarell malen und dann das Blatt zu einem Leporello falten. Für Spiel und Spaß sorgten die Stationen "Leitergolf" und "Riesenmikado". Zur Stärkung gab es Brezen und den beliebten „Korbi-Tee“.

Ein gemeinsames Gebet stand am Schluss der etwas anderen Wallfahrt, die bei den Jugendlichen großen Anklang fand.

Tradition trifft Technik

Um Staub und Schmutz aus den oberen Fenstern und Simsen des Kastulusmünsters entfernen zu können, war der Einsatz einer Hebebühne erforderlich.

Im Vorfeld galt es zu berechnen, wie schwer das Gerät sein durfte und welche Maße nicht überschritten werden durften, um im Innern zurecht zu kommen. Langsam ging es von der Empore Richtung Hochaltar. Jeweils zwei Fenster konnten gereinigt werden, ehe es wieder nach unten ging und die Bühne wieder ein paar Meter weiter bewegt wurde.

In früheren Zeiten wäre es ohne ein Gerüst wohl nicht gegangen. Am Nachmittag war dann die Arbeit getan. Die Kirchenbesucher sehen allerdings nicht, wie die Fenster wieder glänzen.