Erfreuliche Teilnehmerzahlen bei der Pfingst-Rallye des Familiengottesdienst-Teams

Bärbel Böck zieht die Gewinner

Die Teilnehmerzahl übertraf zur Freude der Organisatoren die Erwartungen: Gut 50 Erwachsene und Kinder hatten sich während der Pfingstferien zu unterschiedlichen Zeiten auf den Weg gemacht, um an verschiedenen Stationen zwischen der Piuskirche und dem Kastulusmünster QR-Codes zu entdecken und wissenswerte Informationen zu bekommen. Bärbel Böck (links), die sich mit ihrer Familie um die Statzenbach-Kapelle kümmert, an der ebenfalls ein QR-Code angebracht war, zog unter der Assistenz von Johanna Neumaier die zehn Gewinner, die jeweils einen Eisgutschein bekommen. Wer gewonnen hat, bekommt in den nächsten Tagen eine E-Mail und kann ab 01.Juli seinen Preis im katholischen Pfarrbüro abholen.

Schutz beim Kommunionausteilen erhöht

Mesner Bernhard Bauer

Um die Kommunionspendung im Kastulusmünster noch sicherer zu machen, hat Mesner Bernhard Bauer aus zwei Bilderrahmen eine Vorrichtung gebaut. Spender wie Empfänger werden durch das Glas zusätzlich geschützt und der Kommunionempfang ist einfacher. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger sagte im Rahmen der Gottesdienste am Pfingstwochenende Vergelt’s Gott für die Mühen.

Kirchen kennenlernen – Familiengottesdienstteam beschreitet neue Wege

QR - scannen und wissen, was zu tun ist!

Nachdem bislang völlig unklar ist, wann wieder Familiengottesdienste im Kastulusmünster gefeiert werden dürfen, hat sich das Familiengottesdienstteam um Pfarrvikar Pater Gabriel auf „technisches Neuland“ begeben: Familien mit Kindern sollen bei einem Spaziergang einige Kirchen der Pfarrei kennenlernen. Beginnend bei der Piuskirche führt der Spaziergang über die Statzenbach- und Marienkapelle am Elisabethenheim hin zur Johanneskirche und schließt mit dem Kastulusmünster ab. An jeder dieser Stationen sind kleine farbige QR-Codes versteckt. Werden diese mit dem Smartphone eingescannt, wofür unter Umständen ein QR-Scanner, den es als kostenlose App gibt, heruntergeladen werden muss, erhält man bei jeder Station wissenswerte Informationen. So erfahren die Teilnehmer beispielsweise was die Statzenbachkapelle mit dem ersten Weltkrieg oder die Piuskirche mit dem 2. Weltkrieg zu tun haben und woher Moosburg eigentlich sein Wappen hat. Außerdem versteckt sich unter fast jedem QR-Code ein kleines Rätsel. So werden an jeder Station Lösungsbuchstaben gesammelt, woraus am Ende ein Lösungswort entsteht. Es empfiehlt sich daher Zettel und Stift mit auf den Weg zu nehmen. Das Lösungswort soll dann per Email an familiengottesdienst@sankt-kastulus.de gesendet werden. Unter den Einsendungen mit richtigem Lösungswort verlost die Pfarrei kleine Preise. Einsendeschluss ist der 21.Juni 2020. „Wir wünschen Kindern und Erwachsenen viel Spaß beim Rätseln und freuen uns über zahlreiche Einsendungen“, so Pater Gabriel Adur. Sollte dieses kleine Projekt auf positive Resonanz stoßen, gibt es für die Sommerferien eine zweite Tour, die dann mit dem Fahrrad zu den Hof- und Wegkapellen im Moosburger Umland führt.

Das Warten hat ein Ende - Gottesdienste in St. Kastulus

Es werden andere Gottesdienste werden als noch vor zwei Monaten, weil es die Hygienevorschriften nicht anders zulassen:

Samstags um 18:00 Uhr ist eine WortGottesFeier ohne Kommunionspendung vorgesehen. Am Sonntag um 8:30 Uhr und 10:30 Uhr feiert der Pfarrverband Eucharistie.  Messintentionen werden hierfür nicht angenommen.

Weil im Kastulusmünster aufgrund der Vorschriften nur 60 Personen Platz finden, ist eine vorherige Anmeldung zwingend nötig, um im Falle einer Ansteckung die Infektionskette nachvollziehen zu können. Bis Freitag, 12:00 Uhr, muss sich jeder, der einen der Gottesdienste mitfeiern möchte, telefonisch im Pfarrbüro (08761/330870) angemeldet haben. Eine Anmeldung per Mail ist nicht möglich. Die Sekretärinnen notieren dann Name und Adresse, machen mit den Hygieneregeln bekannt und weisen einen festen Platz zu. Sollte der gewünschte Gottesdienst bereits ausgebucht sein, kann sich der Anrufer für den nächsten Gottesdienst vormerken lassen. Eine Anmeldung für mehrere Gottesdienste ist nicht möglich. Der Eingang erfolgt über das Hauptportal, wo Ordner den Namen abhaken, die Desinfektion der Hände und den Sitz des Mund-Nase-Schutzes kontrollieren und die Gläubigen zu ihren Plätzen bringen. Ohne Mund-Nasen-Bedeckung, die während des gesamten Gottesdienstes getragen werden muss, darf niemand das Kastulusmünster zum Gottesdienst betreten. Lediglich zum Kommunionempfang darf sie abgenommen werden. Am Ende des Gottesdienstes verlassen die Gläubigen das Kastulusmünster über die Plan-Seite.

„Der Weg zur gewohnten Normalität unserer Feiern ist noch ein sehr weiter, aber mit dieser Lösung, die einstweilen bis Ende Juli gilt, ist ein erster Schritt gemacht“, so Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger.