Feierlicher Jahresabschluss

Pfarrer Steffen Barth und Pastoralreferent Markus John

Trompetenklänge eröffneten den ökumenischen Gottesdienst am Sylvesternachmittag. Pas-toralreferent Markus John und der evangelische Pfarrer Steffen Barth begrüßten die sehr zahlreich erschienenen Christen beider Konfessionen. Nach einem längeren Kyrie, das auf das vergangene Jahr zurückschaute die Fragen, die sich an Sylvester stellen aufnahm, sowie einem Psalm als Lesungstext, der die Geborgenheit in Gott, der jedem den Weg des Lebens erkennen lässt, zum Inhalt hatte, folgte die Predigt von Steffen Barth, der zu Beginn fest-stellte, dass die Welt keinesfalls gut und friedlich wäre. Selbst in Kinderfilmen gebe es Bö-sewichte. „Doch den Bösewichtern aller Geschichten und Filme stehen eben auch große und kleine Helden gegenüber, die für sich und andere eintreten. Die die Hoffnung und die Visi-on von etwas Besserem in sich tragen und sich dafür einbringen. Eine gute, sichere, friedli-che Welt ist leider nicht normal, sondern das Ergebnis von Anstrengungen, die Menschen auf sich genommen haben. Aber es gibt auch nicht nur Schatten – es gibt auch Licht. Wir können etwas tun, wir können handeln. Wir, du, du, ich – alle.“ Jeder, so Pfarrer Barth, kön-ne zu dem Licht werden, von dem in der Bergpredigt die Rede sei. Sein Fazit lautete: „Ist es nicht auch eine gute Botschaft: Es kommt wirklich auf mich an! Ich kann ein Funke sein, der die Welt ringsum ein Stück heller macht.     Veränderung braucht Zeit, Kraft und Ausdauer. Aber auch ein kleines Licht macht es heller.“ Die Fürbitten und das sich an-schließende gemeinsame Vater unser machte einmal mehr deutlich, dass beide Kirchen mehr verbindet als sie trennt. Neben Matthias Schaeffer an der Trompete, der bei mehreren Stücken zu hören war, gestaltete Kirchenmusiker Wolfgang Kiechle an der Orgel an den Gottesdienst mit. Lesen Sie hier weiter

In göttlicher Mission und im Dienste der guten Sache – Die Sternsinger von Sankt Kastulus

Sternsinger 2020

Wie „Dinner for one“ für viele zu Sylvester gehört, so sind die Sternsinger traditionsgemäß am Jahresanfang im Moosburger Stadt-gebiet unterwegs. Bis zu zehn Gruppen an Sternsingern, die idealerweise aus den drei Könige, einem Sternträger und einem Verantwortlichen für die Kasse bestehen, sind auch heuer unterwegs. Firmlinge des Jahres 2020 unterstützen die Ministranten, so dass rund 40 Jugendliche vom 02.01. mit 05.01., durch Moosburg ziehen– in göttlicher Mission und im Dienste der guten Sache! Denn als die Heiligen Drei Könige, wie sie auch genannt werden, bringen sie den Segen des neuen Jahres zu jedem Haus und sammeln gleichzeitig Spen-den für ein soziales Projekt. Im Hintergrund laufen schon seit Wochen die Vorbereitungen: Das fängt bei der Auswahl des Projekts und der Organisation von Helfern und Materialien an. Wenn es dann losgeht, sind viele helfende Hände gefragt. Vor allem die zahlreichen Kinder und Jugendlichen, die ihre Ferien bzw. ihren Urlaub für die Aktion opfern und bei jedem Wetter durch die Straßen ziehen, um jedes Haus in Moosburg zu erreichen. Daneben braucht es die vielen Helfer im Hintergrund, die die Sternsinger schminken, Mittagessen kochen oder Fahrdienste übernehmen. Lesen Sie hier weiter

Mit Wiener-Salonmusik beschwingt ins neue Jahr

Quartett um Erwin Weber

„Im Kahlenberger Dörfl“, „Wien bleibt Wien“ oder „Geschichten aus dem Wiener Wald“ – diese und andere Titel hörten die Besucher, die am vergangenen Sonntag am späten Nachmittag ins katholische Pfarrheim kamen: Unter dem Titel „Beschwingt ins neue Jahr“ hatte der Sachausschuss Erwachsenenbildung des Pfarrgemeinderats von Sankt Kastulus zu Musik, Wein sowie heiteren Texten geladen. Knapp 70 Besucher folgten der Einladung und hörten von den Musikern unter Leitung von Erwin Weber Stücke wie „Florentiner Marsch“ oder den Walzer „Über den Wellen“. Gemeinsam mit ihm spielten seine Frau Gertraud und Judith Wagner sowie Roland Goerge am Cello. Die vier Musiker harmonierten bestens und schon nach dem ersten Stück „belohnte“ sie der Applaus der Besucher. Zwischen den Musikstücken lasen Markus John und Michaela Hoffmann kurze Sketche von Karl Valentin. Manch eine Zeile entlockte den Besuchern ein Schmunzeln, denn die Dialoge beschrieben allzu menschliche Gedanken, wenn es zum Beispiel um Frage ging, wo die Brille abgelegt wurde und wie man selbige am schnellsten wieder findet. Zur Musik und den Texten gab es verschiedene Getränke wie Prosecco und Münsterwein. Die Tische im Pfarrheim waren entsprechend dem Motto mit Sektgläsern und Luftschlangen geschmückt, so dass es nicht unbedingt das Wiener Kaffeehaus brauchte, um die entsprechende Stimmung aufkommen zu lassen. Dieses Format besteht mittlerweile seit fünf Jahren und, wie von den Verantwortlichen um PGR-Vorsitzende Ursula Betz zu erfahren war, gibt es auch 2020 eine Fortsetzung.

„Liebeserklärung Gottes an die Menschen“ – Feierliche Christmetten im Kastulusmünster

Christmette

Auch heuer stimmten Bläserklänge der Familie Weber, Instrumental- und Chorstücke wieder auf die Kinderchristmette am Nachmittag des 24. Dezember im überfüllten Kastulusmünster ein. „Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und die Zeit des Wartens ist vorbei – Weihnachten ist da. Aus Dunkelheit wird Licht, Advent wird zu Weihnachten.“, so formulierte Pastoralreferent Markus John zu Beginn. Das folgende Krippenspiel erläuterte, worum es dem Evangelisten Lukas ging: Das außergewöhnliche Geschehen rund um die Geburt Jesu. Ursula Betz und Markus John lasen abwechselnd. Musiker wie Schauspieler setzten das Evangelium in ein lebendiges Bild um. Das Familiengottesdienstteam hatte sich die Wochen zuvor um Proben und Requisiten gekümmert. Nicht nur darstellerisch, sondern auch dank der gesanglichen Leistung des Chores entstand schnell eine ruhige Atmosphäre, die dem Festtag angemessen war. Fürbitten für die, die im Dunkeln sind, und ein gemeinsames Vater unser bildeten weitere Teile. Lesen Sie hier weiter

Stimmungsvoller Jahresabschluss der Fatima-Wallfahrer

Adventsfeier

Seit 17 Jahren machen sich von Mai bis Oktober jeden Monat rund 100 Wallfahrer auf den Weg, um ein Marienheiligtum zu besuchen und dort Gottesdienst bzw. Andacht zu feiern. Auch größere Reisen stehen auf dem Programm. So besuchten die Fatima-Wallfahrer in diesem Jahr im Oktober Andalusien. Ihren Namen hat die Gruppe vom portugiesischen Wallfahrtsort Fatima: Berichtet wird, dass dort am 13. Mai 1917 drei Hirtenkinder, Lúcia dos Santos, Jacinta und Francisco Marto, auf einem freien Feld eine Erscheinung der Jungfrau Maria erfahren haben. Diese habe ihnen befohlen, künftig an jedem 13. des Monats an diesen Ort zurück zu kommen. Die Kinder vereinbarten untereinander Stillschweigen über diese Erscheinung, Jacinta brach jedoch dieses Versprechen, und so fanden sich am 13. Juni einige Neugierige ein, die sich mit eigenen Augen überzeugen wollten, ob die Geschichten der Kinder stimmten. Als jedoch im Juli, August und September die Zahl der Schaulustigen immer größer wurde, kündigte die Erscheinung für den 13. Oktober ein Wunder an. Lesen Sie hier weiter

Firmauftakt im Pfarrverband

Abt Markus Eller aus Scheyern wird zwar erst im Juli 2020 im Pfarrverband die Firmung spenden, aber die Vorbereitung dazu hat bereits begonnen. 68 Jugendliche haben sich dieser Tage, zum Teil mit ihren Eltern  im Münster eingefunden, um den Start zur Firmvorbereitung mit einer Wort-Gottes-Feier zu begehen, die Pastoralreferentin Annemarie Fleischmann und Pfarrvikar Gabriel Adur vorbereitet hatten. Über den ganzen Kirchenraum waren hunderte Bilder verteilt, die die Schönheit der Schöpfung zeigen wollten. Lachende Gesichter, beeindruckende Landschaften, Eisgebilde, Tiere und Pflanzen.
Fridays for future, Jugendlichen ist der Umgang mit ihrer Umwelt durchaus ein Anliegen. Entsprechend aufmerksam verfolgten sie auch den Schöpfungsbericht aus der „Bibel in gerechter Sprache“, die zwei der Firmbegleiter als Lesung vortrugen. Tenor der Ansprache war, dass die Schöpfung gut und schön ist, dass wir ein nahezu perfektes Leben haben können, aber dass wir auch das unsere dazu beitragen müssen, damit es so bleibt. Jeder persönlich kann dazu etwas tun, was nicht unbedingt groß oder spektakulär sein muss. Die Summe macht´s, wenn sich alle mit ihren Möglichkeiten engagieren.
Entsprechend wurden auch die Projekte für die Firmlinge ausgewählt, aus denen sich die Jugendlichen im Rahmen der Firmvorbereitung eines aussuchen müssen. Es beginnt mit der Möglichkeit, die Sternsinger zu unterstützen, die in diesem Jahr für ein Projekt für Kinder in Indien, der Heimat von Pater Michael, den Segen in  die Häuser bringen wollen. Weitere soziale Projekte sind die Mitarbeit bei der Tafel, der Besuch des Anneliese Schweinberger Hauses, die Herstellung und Abgabe von Palmbuschen zu Gunsten des Projekts Omnibus.
Die Jugendlichen sollen dabei aufmerksam werden, dass es auf der ganzen Welt und auch in ihrer unmittelbaren Umgebung Notlagen gibt, die durch menschliche Zuwendung und Unterstützung gelindert werden können.
Natürlich sollen auch der ökologische Fußabdruck, Klimaschutz und die Bewahrung der Umwelt nicht aus dem Blick fallen. So gibt es ein Projekt, bei dem Seifen und Duschgel aus natürlichen Materialien hergestellt werden, um Frischhaltefolie einzusparen werden Bienenwachstücher gemacht, eine Gruppe kann alte Kleidungsstücke zu Taschen upcyceln, und eine Gruppe kann einen Förster bei einer Baumpflanzaktion unterstützen. Für wen noch gar nichts dabei ist, der kann sich an Actionbound beteiligen, einer App mit der ein der Welt und Sprache der Jugendlichen angepasster Kirchenführer für das Kastulusmünster entstehen soll.                                        

Taschenlampenführung in St. Kastulus

Nur mit Taschenlampen ausgerüstet machten sich am 30. November rund 50 Erwachsene und Kinder auf den Weg durch das dunkle Kastulusmünster.

Unter der Leitung von Michaela Hofmann entdeckten sie manches Detail, das bei Tageslicht verborgen bleibt. Die Führung war spirituell und weniger kunsthistorisch ausgerichtet. Sie schloss mit der Bitte um den Segen und einem gemeinsamen Lied ab.
Das Angebot wurde so gut angenommen, dass es im Dezember einen zweiten Termin gibt, der allerdings auch schon ausgebucht ist.
Für das Jahr 2020 werden weitere Führungen geplant.

„Immer online – dein Engel“ – Ökumenische Kinderbibelwoche 2019

Team der ökumenischen Kinderbibelwoche

Engel haben die Menschen jeden Alters seit jeher aus unterschiedlichen Gründen fasziniert. So liegt es nahe auch einmal eine Kinderbibelwoche zu dem Thema zu machen. Engel nehmen verschiedene Rollen ein: Sie bringen Gottes Botschaft wie der Erzengel Gabriel, begleiten Menschen wie es Raphael bei Tobias tut oder helfen in größter Not. So hat es der Apostel Petrus erfahren, den ein Engel aus dem Gefängnis befreit hat. Das Lob Gottes, wie vom Propheten Jesaja beschrieben, gehört ebenfalls zu den Aufgaben und bei allen höchst unterschiedlichen Sichtweisen muss immer klar sein: Engel sind von Gott und auf ihn hin geschaffene Wesen. Kindgerecht aufbereitet stehen nicht nur diese Thematik im Mittelpunkt der diesjährigen Kinderbibelwoche, die vom Buß- und Bettag bis 23.November dauert. Beginn ist jeweils um 15:00Uhr an jedem Tag mit einer Einstimmung und dem Theaterstück für den jeweiligen Tag. In der Anton-Vizthum-Grundschule vertiefen die Kinder und Jugendlichen in nach Klassen aufgeteilten Gruppen das Gehörte durch gemeinsames Reden, Basteln und Singen. Ein kleiner Imbiss ist ebenfalls mit dabei. Mit Gebet und Segen geht es dann wieder nach Hause. Am Sonntag, 24.November, ist um 10:00Uhr der große Abschlussgottesdienst in der Stadthalle, bei dem noch einmal auf die zurückliegenden Tage geschaut wird. Anmeldung ab dem Vorschulalter ist unter kibiwo@gmx.de noch möglich. Bitte das Alter der Kinder und eine Telefonnummer für die Kontaktaufnahme angeben.

Geduld ist gefragt – Kath. Kirchenverwaltung hat Friedhof im Blick

Die Kirchenverwaltung packt an

Allerheiligen steht vor der Tür und damit auch die alljährliche Gräbersegnung – wer sich dieser Tage im Friedhof umsieht, der stellt fest, dass die katholische Kirchenverwaltung von Sankt Kastulus nicht untätig war. In den letzten Jahren wurden, neben vielen kleineren Maßnahmen, unter anderem eine Urnenwand errichtet, neue Wasserleitungen gezogen und die Wege im alten Teil des Friedhofs in Stand gesetzt. Hier hat die bis Ende letzten Jahres tätige Kirchenverwaltung unter Kirchenpfleger Georg Messner bleibende Akzente gesetzt. Derzeit plant die Kirchenverwaltung, im kommenden Jahr Wege im neuen Teil des Friedhofs zu sanieren und "rollatortauglich" zu machen. Ein Dauerbrenner ist das Thema Unkraut. Weil nach wie vor weder chemische noch andere natürliche wirksame Mittel für die Unkrautvernichtung zur Verfügung stehen, bleibt nur der „Klassiker“ über: Das Jäten per Hand. Bewohner des Anton-Henneka-Hauses in Gelbersdorf sowie eine Einrichtung der Caritas Freisingkümmern sich seit geraumer Zeit im Friedhof um bestimmte Flächen und Wege zu den Gräbern. So finden Menschen in schwierigen Lebenssituationen wieder Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Lesen Sie hier weiter