Miteinander geht es besser – erfolgreiche Unkrautaktion am Moosburger Friedhof

Fleißige Helferinnen

Neben den Organisatoren, der katholischen Kirchenverwaltung von Sankt Kastulus, hatte sich am Samstagmorgen ein knappes Dutzend Freiwillige am Friedhof eingefunden, um dem wuchernden Unkraut Herr zu werden. Unter ihnen war auch der zweite Bürgermeister der Drei-Rosen-Stadt, Georg Hadersdorfer mit seiner Tochter Lorena. Wenn auch gewerbliche Betriebe tätig sind, braucht es aufgrund der Größe des Friedhofs Unterstützung, da es bisher keine vernünftige Alternative zum Jäten gibt. Gut drei Stunden wurde Unkraut gejätet, so dass die Container gegen Mittag gut gefüllt waren. Eine kleine Brotzeit sowie der Blick auf saubere Flächen und das Gefühl gemeinsam mehr zu schaffen als alleine war der verdiente Lohn für die Anstrengung. Im Herbst soll die Aktion wiederholt werden.

Kastulusfest in reduzierter Form

Kastulusfest

Da wegen der Corona-Pandemie kein Kastulusfest im herkömmlichen Stil mit Prozession gefeiert werden konnte, stand dennoch der Kastulusschrein bei dem Gottesdienst, den Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger (rechts) und Diakon Josef Kafko (links) feierten, vor dem Altar. Am Schluss der Gottesdienste gab es eine kurze Sequenz mit Texten, die in den anderen Jahren bei der Prozession gelesen wurden. Stefan und ein Vokalensemble, das aus Gerhard Altschäffl, Nicole und Philipp Kröll sowie Lucia Metz bestand, sorgten mit der musikalischen Gestaltung dafür, dass in den Gottesdiensten Festtagsstimmung aufkam

Entlastung des Stadtpfarrers – Herbert Neumaier erster Verwaltungsleiter im Pfarrverband Moosburg/Pfrombach

Begrüßung von Herbert Neumaier

Seit Monatsbeginn arbeitet mit Herbert Neumaier erstmals ein Verwaltungsleiter im Pfarrverband Moosburg/Pfrombach. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger (links) und Verbundspflegerin Claudia John (rechts) hießen ihn bei der Sitzung des Haushalts- und Personalverbunds herzlich willkommen und freuen sich auf die Zusammenarbeit. Was verbirgt sich dahinter? Moosburg und Pfrombach bleiben als Pfarreien weiterhin rechtlich selbstständig. Zum Zweck der Vereinfachung wird die Buchhaltung teilweise zusammengefasst und ein Ausschuss entscheidet über sämtliche Personalfragen. Dieser im letzten Jahr zwischen den Pfarreien geschlossener Vertrag ist Voraussetzung, dass überhaupt eine Verwaltungsleitung eingestellt werden kann, die den Kirchenverwaltungsvorstand Pfarrer Reinhold Föckersperger in wesentlicher Weise unterstützt. Der gebürtige Wartenberger, der mit seiner Familie seit gut zehn Jahren in der Drei-Rosen-Stadt lebt, ist beim Erzbischöflichen Ordinariat angestellt. Dadurch ist es rechtlich möglich, dass er als stellvertretende Kirchenverwaltungsvorstand eingesetzt wird und somit auch als Dienstvorgesetzter der nicht pastoralen Mitarbeiter in der jeweiligen Kirchenstiftung agieren kann. Die letzte Verantwortung bleibt aber beim Pfarrer, der Vorstand der Kirchenverwaltung ist. Die verdienstvolle Mitarbeit der Ehrenamtlichen vor Ort, etwa der Kirchenpfleger, wird durch diesen Schritt keineswegs überflüssig. Lesen Sie hier weiter.