Brennpunkt Naher Osten: Kann man das verstehen?

Pastoralreferent Hans Rehm

Israel kommt nicht aus den Schlagzeilen. Wenig blieb von den hoffnungsvollen Friedensinitiativen und dem Aufbruch der 90-er Jahre nach den Abkommen von Oslo und Washington D.C., wo sich Jitzhak Rabin und Yassir Arafat die Hand zum Frieden reichten. Über die Bedeutung von Grenzen und Siedlungen, die Flüchtlingsfrage und den Status von Jerusalem sowie die innerisraelischen und -palästinensischen Konflikte referierte der durch viele Reisen und Kontakte in dieses Gebiet zum Experten gewordene Pastoralreferent Hans Rehm. Der Pfarrgemeinderat von Sankt Kastulus hatte ihn zu einer dreiteiligen Vortragsreihe eingeladen. Deutlich wurde, dass die Konfliktlinien in dieser Region höchst unterschiedlich verlaufen und es bis zu einer tragfähigen Lösung  noch länger dauern kann, denn jede Seite wird Kompromisse schließen müssen.

Krippen einmal anders gestaltet

Eine der vier gebauten Schneekrippen

Weil das geplante Familienwochenende an Dreikönig abgesagt werden musste, machten die Verantwortlichen des Sachausschusses Erwachsenenbildung im PGR Moosburg aus der Not eine Tugend: Die Familien trafen sich kurzerhand im Pfarrheim. Pastoralreferent Markus John gab eine kurze Einführung zur Entstehung der Weihnachtskrippe, deren Vorläufer schon weit vor Franz von Assisi, der 1223 im italienischen Greccio die erste Krippe in der heutigen Form gestaltete, existierten. Schon um 500 gibt es bereits bildliche Darstellungen, auf denen drei Weise ihre Geschenke dem Gotteskind darbringen. Im Anschluss daran waren die Familien aufgerufen, selber tätig zu werden: Im Pfarrgarten entstanden „Schneekrippen“. Mit Begeisterung waren Erwachsene wie Kinder beim Bauen dabei, ehe ein gemeinsames Abendessen den Nachmittag beschloss.