Kommt, alles ist bereit! - Frauen feierten den Weltgebetstag

Weltgebetstag der Frauen

Am Freitagabend hatte sich wie jedes Jahr am ersten Freitag des März eine große Zahl an Frauen aus allen christlichen Konfessionen zusammengefunden, um den Weltgebetstag mit einem Wortgottesdienst zu begehen. Heuer waren die katholischen Frauen die Gastgeberinnen und so feierte man im Pfarrheim an der Leinbergerstraße. Das europäische Land Slowenien, das Naturparadies zwischen Alpen und Adria stand dieses Jahr im Mittelpunkt der Betrachtungen: Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Von seinen gerade mal zwei Millionen Einwohnern sind über die Hälfte katholisch. Obwohl das Land tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben. Bis zum Jahr 1991 war Slowenien nie ein unabhängiger Staat. Dennoch war es über Jahrhunderte Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Bereits zu Zeiten Jugoslawiens galt der damalige Teilstaat Slowenien als das Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt. Heute liegt es auf der „berüchtigten“ Balkanroute, auf der im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen. Lesen Sie hier weiter

Erstmals eine Kirchenpflegerin

gewählte Kirchenverwaltungsmitglieder in St. Kastulus

Mit Claudia John (vorletzte Reihe rechts) wählten die Kirchenverwaltungsmitglieder von Sankt Kastulus in ihrer konstituierenden Sitzung erstmals eine Frau zur Kirchenpflegerin. Johann Rank (vorletzte Reihe Mitte) wird in der bis 2024 dauernden Wahlperiode wieder das Amt des Schriftführers übernehmen. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger legte dar, welche Aufgaben auf die Gewählten warten, zu denen neben den beiden noch Ursula Betz, Peter Hagl, Rudi Kozel, Dr. Dominik Reither, Gabriele Schneider und Jakob Wanderer gehören. Er hoffe auf gute Zusammenarbeit und konstruktive Ergebnisse für die nächsten Jahre.

Brennpunkt Naher Osten: Kann man das verstehen?

Pastoralreferent Hans Rehm

Israel kommt nicht aus den Schlagzeilen. Wenig blieb von den hoffnungsvollen Friedensinitiativen und dem Aufbruch der 90-er Jahre nach den Abkommen von Oslo und Washington D.C., wo sich Jitzhak Rabin und Yassir Arafat die Hand zum Frieden reichten. Über die Bedeutung von Grenzen und Siedlungen, die Flüchtlingsfrage und den Status von Jerusalem sowie die innerisraelischen und -palästinensischen Konflikte referierte der durch viele Reisen und Kontakte in dieses Gebiet zum Experten gewordene Pastoralreferent Hans Rehm. Der Pfarrgemeinderat von Sankt Kastulus hatte ihn zu einer dreiteiligen Vortragsreihe eingeladen. Deutlich wurde, dass die Konfliktlinien in dieser Region höchst unterschiedlich verlaufen und es bis zu einer tragfähigen Lösung  noch länger dauern kann, denn jede Seite wird Kompromisse schließen müssen.

Krippen einmal anders gestaltet

Eine der vier gebauten Schneekrippen

Weil das geplante Familienwochenende an Dreikönig abgesagt werden musste, machten die Verantwortlichen des Sachausschusses Erwachsenenbildung im PGR Moosburg aus der Not eine Tugend: Die Familien trafen sich kurzerhand im Pfarrheim. Pastoralreferent Markus John gab eine kurze Einführung zur Entstehung der Weihnachtskrippe, deren Vorläufer schon weit vor Franz von Assisi, der 1223 im italienischen Greccio die erste Krippe in der heutigen Form gestaltete, existierten. Schon um 500 gibt es bereits bildliche Darstellungen, auf denen drei Weise ihre Geschenke dem Gotteskind darbringen. Im Anschluss daran waren die Familien aufgerufen, selber tätig zu werden: Im Pfarrgarten entstanden „Schneekrippen“. Mit Begeisterung waren Erwachsene wie Kinder beim Bauen dabei, ehe ein gemeinsames Abendessen den Nachmittag beschloss.