Mit Wiener-Salonmusik beschwingt ins neue Jahr

Wiener Salonmusik

„Im Kahlenberger Dörfl“, „Wien bleibt Wien“ oder „Kaiserwalzer“ – diese und andere Titel hörten die Besucher, die am vergangenen Sonntag am späten Nachmittag ins katholische Pfarrheim kamen: Unter dem Titel „Beschwingt ins neue Jahr“ hatte der Sachausschuss Erwachsenenbildung des Pfarrgemeinderats von Sankt Kastulus zu Musik, Wein sowie heiteren Texten geladen. Knapp 100 Besucher folgten der Einladung und hörten von den Musikern unter Leitung von Erwin Weber Stücke wie „Rosen aus dem Süden“ oder die „Brautschaupolka“ aus dem Zigeunerbaron. Gemeinsam mit ihm spielten seine Frau Gertraud sowie Roland Goerge und am Flügel Vhs-Leiterin Gerda Fischer. Die vier Musiker harmonierten bestens und schon nach dem ersten Stück „belohnte“ sie der Applaus der Besucher. Zwischen den Musikstücken lasen Markus John und Michaela Hoffmann Gedichte und Texte, die sich mit dem Jahreswechsel auseinandersetzten. Lesen Sie hier weiter

„Friede auf Erden“ als Botschaft für die Welt – Feierliche Christmetten im Kastulusmünster

Heiligabend

Bläserklänge der Familie Weber, Instrumental- und Chorstücke stimmten in diesem Jahr wieder auf die Kinderchristmette am Nachmittag des 24. Dezember im überfüllten Kastulusmünster ein. Weihnachten ist, wie die Schlangen in den Geschäften zeigen, zum Fest des Schenkens geworden. Das größte Geschenk, die Menschwerdung Gottes, ist im Lukasevangelium aufgeschrieben. So lag ein schön eingepacktes Evangeliar auf dem Altar, das Pastoralreferent Markus John zu Beginn auspackte. Dieser Gedanke bildete den Einstieg. Was Lukas zur Geburt Jesu aufgeschrieben hatte, brachte die Kinder- und Jugendkantorei in „Die Weihnachtsgeschichte“ – ein von Münstermusiker Stefan Metz komponiertes Stück - zu Gehör. Ursula Betz las die Texte. Musiker wie Schauspieler setzten das Evangelium in ein lebendiges Bild um. Das Familiengottesdienstteam hatte sich die Wochen zuvor um Proben und Requisiten gekümmert. Nicht nur darstellerisch, sondern auch dank der gesanglichen Leistung des Chores entstand schnell eine ruhige Atmosphäre, die dem Festtag angemessen war. Fürbitten für die, die im Dunkeln sind, und ein gemeinsames Vater unser bildeten weitere Teile. Die gut besuchte Christmette am Heiligen Abend begann auch heuer wieder mit der Matutin, der nächtlichen Gebetswache. Lese Sie hier weiter

Firmvorbereitung 2019 gestartet

Firmauftakt

Mit einem von Pastoralreferentin Annemarie Fleischmann im Kastulusmünster gemeinsam mit Pater Gabriel und Pater Michael geleiteten Wortgottesdienst startete dieser Tage die Firmvorbereitung für den Pfarrverband Moosburg/Pfrombach. Die Ministranten stellten gemeinsam mit Pfarrvikar Pater Gabriel Adur das Sternsingerprojekt 2019 vor, das sich um Bildung für Jugendliche in Indonesien kümmert. Fürbitten und ein gemeinsames Vater unser folgten. Im Anschluss gab es Informationen zum weiteren Verlauf der Vorbereitung. Am 03. Juli 2019 wird dann der Weihbischof der Region Nord, Dr. Bernhard Haßlberger, den gut 60 Jugendlichen das Sakrament der Firmung spenden.

Neue Gesichter in der Münstermusik

neue Gesichter in der Kirchenmusik

Domkapitular Reinhold Föckersperger, Münstermusiker Stefan Metz und PGR-Vorsitzende Ursula Betz begrüßten mit einer „Kastulustasse“ und „Münstertee“ dieser Tage mit Lucia Metz und Karin Obermaier zwei „neue“ Musikerinnen, die verschiedene Aufgaben im Bereich der Münstermusik übernehmen werden. Stefan Metz wünschte beiden Kolleginnen alles Gute und überreichte eine im Münster eingespielte CD. Karin Obermaier (links) kümmert sich um die Kinderchöre. Lucia Metz (zweite von links) übernimmt Orgeldienste. So kann die Lücke, die durch den Weggang von Benedikt Celler entstand, geschlossen werden. 

Zwei Jahrzehnte als Kirchenmusiker in Sankt Kastulus

Dankeschön an Professor Stephan Zippe

Domkapitular Reinhold Föckersperger (Mitte) und Münstermusiker Stefan Metz (rechts)  gratulierten dieser Tage Professor Stephan Zippe zum 20-jährigen Jubiläum. Seit 1998 lange Jahre als Münstermusiker tätig, arbeitet der stellvertretenden Diözesanmusikdirektor neben seiner Tätigkeit an der Hochschule immer noch ein paar Stunden in der Stadtpfarrei Sankt Kastulus. Beide dankten ihm für sein Augenmerk auf die Gregorianik und Stefan Metz erwähnte lobend, dass der „Schritt von der ersten in die zweite Reihe“ bei seinem Kollegen nie ein Problem gewesen sei. Eine an der Münsterorgel eingespielte CD sowie ein Geschenkkorb und der Applaus der Gottesdienstbesucher zeigten, dass die Tätigkeit des gebürtigen Ambergers nach wie vor geschätzt wird.

Vergelt’s Gott für langjähriges Engagement

Ausgeschiedene Mitglieder der KV

Domkapitular Reinhold Föckersperger  (links) und PGR-Vorsitzende Ursula Betz (rechts) sagten beim „Abend der Ehrenamtlichen“ den ausgeschiedenen Mitgliedern der Kirchenverwaltung von Sankt Kastulus ein herzliches Vergelt’s Gott und überreichten Prof. Bruno Ehrmaier, Antonie Schwaiger und Gerhard Altschäffl (von links) eine Dankurkunde. In den vergangenen sechs Jahren sei eine Menge umgesetzt worden, so der Stadtpfarrer, und nannte die Renovierung des Pfarrheims als eines von vielen Projekten. Sein besonderer Dank galt dem ausscheidenden Kirchenpfleger Georg Messner, der terminlich verhindert war und ebenfalls nicht mehr kandidiert hatte.

Mischung aus jung und alt – Neuwahl der Kirchenverwaltung von Sankt Kastulus

Mitglieder der Kirchenverwaltung St. Kastulus

Rudolf Kozel, Gabriele Schneider, Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, der nicht zur Wahl stand, Ursula Betz (erste Reihe von links), Peter Hagl, Dr. Dominik Reither, Johann Rank, Jakob Wanderer und Claudia John (zweite Reihe von links) tragen als neu gewählte Kirchenverwaltungsmitglieder ab Januar Verantwortung für die katholische Pfarrgemeinde Sankt Kastulus. Mit vier Mitgliedern aus der letzten Kirchenverwaltung und vier Neulingen ist ein ausgewogenes Verhältnis gegeben und von den kandidierenden Frauen schafften alle den Sprung in das Gremium. Der Stadtpfarrer gratulierte allen Gewählten und dankte auch den nicht gewählten Kandidaten für ihre Bereitschaft. Neben ihrem geistlichen Leben, ihren Liturgien und kulturellen Angeboten, hat die Pfarrei Sankt Kastulus auch viele praktische Angelegenheiten zu verantworten: Das Vermögen der Kirchenstiftung muss verwaltet und sinnvoll eingesetzt werden, z. B. für Personal, Renovierungen oder Anschaffungen. Kirchen und Pfarreigebäude müssen vielen rechtlichen Normen entsprechen, z. B. hinsichtlich Sicherheit, Brandschutz oder technischer Wartung. Besonders wichtig ist die verantwortliche Personalverwaltung für alle Einrichtungen der Pfarrei, von der Einstellung bis zur Abrechnung. Um all diese Aufgaben werden sich die Gewählten in den nächsten Jahren kümmern.

Abschied von der Kirchenorgel

Verabschiedung Benedikt Celler

Domkapitular Reinhold Föckersperger, Münstermusiker Stefan Metz und PGR-Vorsitzende Ursula Betz (von rechts) fanden dieser Tage lobende Worte für Benedikt Celler(zweiter von links), der nach elf Jahren in Diensten der katholischen Kirchenstiftung Sankt Kastulus Abschied von diesem Dienst nahm. „Kaum jemand“, so stellte der Stadtpfarrer fest, „kann in diesen jungen Jahren bereits auf so eine lange Tätigkeit zurückblicken.“ Der Moosburger ist mittlerweile als Domorganist im Freisinger Dom und Assistent der Münchner Dommusik tätig, so dass für die Heimatgemeinde keine Zeit mehr bleibt. Der Beifall der Gottesdienstbesucher zeigte, dass sie Können und Qualität des scheidenden Organisten schätzten und ihn nur ungern ziehen lassen. Mit einem Augenzwinkern stellte Domkapitular Föckersperger fest: „Da ich immer wieder im Dom bin, kann ich das weitere Wirken verfolgen und die Musik genießen.“

Über den Tod hinaus verbunden - Gottesdienst und Gräbersegnung an Allerheiligen

Allerheiligen am Friedhof in Moosburg

Die große Menge Menschen im Friedhof am Nachmittag des Allerheiligentages zeigte einmal mehr sehr deutlich, dass die Verbundenheit mit den Verstorbenen über den Tod hinausgeht. Bei bewölktem Himmel und nicht gerade warmen Temperaturen war kurz vor Beginn fast kein Durchkommen mehr. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, Diakon Josef Kafko, Pastoralreferentin Annemarie Fleischmann und ihr Kollege Markus John segneten dann jeweils einen Teil der Gräber, um die Wege nicht zu lang werden zu lassen. Das Entscheidende bei der Gräbersegnung ist das gemeinsame Gebet für die Verstorbenen. Dazu kamen dann noch ausdeutende Riten wie das symbolische Besprengen der Gräber mit Weihwasser, das an die Taufe erinnern soll und das Beweihräuchern der Gräber. Natürlich ließ es die Zeit nicht zu, dass alle der rund 2.600 Gräber auf dem Moosburger Friedhof einzeln besprengt und inzensiert werden konnten. Die Seelsorger schritten nur die Hauptwege ab. Lesen Sie hier weiter

Dank für die verschiedensten Gaben - Feierlicher Erntedankgottesdienst mit Prozession

Begrüßung von Pater Michael OPraem
Ursula Betz überreicht ein Geschenk

Anlässlich des gestrigen Erntedankfestes feierte die katholische Pfarrgemeinde einen festlichen Gottesdienst im Kastulusmünster mit anschließender eucharistischer Prozession. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger zog gemeinsam mit den Pfarrvikaren Gerhard Wiesheu und Pater Michael John Devanathan zum Altar. An deren Seite waren Diakon Josef Kafko und Pastoralreferentin Annemarie Fleischmann sowie eine große Zahl an Ministranten. Wie bei Festgottesdiensten üblich waren auch Mitglieder von Stadtrat mit den beiden Bürgermeistern, Anita Meinelt und Josef Dollinger, an der Spitze, Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung sowie Fahnenabordnungen der Vereine präsent. Kirchenmusiker Stefan Metz verstand es mit dem Münsterchor die Feierlichkeit des Tages zu unterstreichen. In seiner Predigt machte Stadtpfarrer Föckersperger deutlich, dass am heutigen Sonntag der Dank der Gläubigen über die Erntegaben, die vielen selbstverständlich geworden sind, in eine Mitverantwortung für die Zukunft der Erde münden müsse. „Wir danken Gott für das, was er uns geschenkt hat, und bitten gleichzeitig um Verzeihung für das, was wir aus diesem Geschenk gemacht haben. Lesen Sie hier weiter

Ministrantenwochenende

Ministranten St. Kastulus

Erlebnisreiche Stunden verbrachten die Moosburger Ministranten auf ihrem Herbstwochenende. Ziel war Gosselding ist ein alter, idyllisch gelegener Bauernhof in der Nähe von Buchbach, der mittlerweile zu einer Jugendbegegnungsstätte umgebaut worden ist. Nach der Ankunft standen Kennenlernspiele und am Abend eine Nachtwanderung auf dem Programm. Die restliche Zeit des Abends verbrachten die Jugendlichen gemeinsam am Lagerfeuer. Am Tag darauf nahm man einen nahe gelegenen Bunker unter die Lupe. Spiele im Wald rundeten diesen Tag ab, der wieder mit einem Lagerfeuer, an dem Marshmallows gegrillt wurden. Höhepunkt am letzten Tag war der Besuch im Landshuter Stadtbad, ehe es wieder nach Moosburg zurückging.