Ein Fest des Glaubens – Lichterprozession zu Ehren Mariens

Andacht in Moosham

Eine Menge Autos sowie Fahrräder und Einweiser der Freiwilligen Feuerwehr Thonstetten wiesen am Abend von Mariä Himmelfahrt auf ein großes Ereignis hin: Gut 600 Gläubige und damit erheblich mehr als in den vergangenen Jahren hatten sich auf den Weg nach Thonstetten gemacht, um von dort an der Lichterprozession zur Kapelle Maria Königin nach Moosham teilzunehmen. Bei angenehmen Temperaturen verschwanden die letzten Strahlen der Abendsonne langsam am Horizont, als Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger die Statio in Sankt Valentin liturgisch eröffnete. Mit dabei war auch Pfarrvikar Pater Gabriel Adur sowie die gebürtigen Moosburger Thomas Barenth und Gerhard Wiesheu. In seiner Einführung betonte er: „Viele empfinden dieses Fest als Zumutung. Das ist es in der Tat, aber in einem anderen Sinn: Der Mensch darf auf seine Auferstehung hoffen. Die Himmelfahrt Mariens zeigt exemplarisch, was uns alle erwartet. In diesem Leben brauchen wir ihren Schutz alle Tage. Mit dem Licht der Osterkerze, die wir jetzt entzünden, möge ein jeder Christus als sein Licht erfahren“ schloss er sein geistliches Wort. Mittlerweile war die brennende Osterkerze aus der Kirche hinaus ins Freie getragen worden. Lesen Sie hier weiter

Fahrzeugsegnung

Fahrzeugsegnung

Von einem PS bis zum Wohnmobil – zahlreiche Fahrzeuge mit ihren Besitzern hatten sich am gestrigen Sonntag am Viehmarktplatz eingefunden: Nach dem Ende des Pfarrgottesdienstes segneten Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger und Pastoralreferent Markus John Fahrzeuge „aller Art“, die am Straßenverkehr teilnehmen.  „Egal, ob es sich um Fahrräder, Autos, Motorräder, Nutzfahrzeuge oder andere Gefährte handelt, Gottes Schutz ist nicht nur zu Beginn der Ferien wichtig“, meinte Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger. Traditionell gibt es Fahrzeugsegnungen in der Nähe des Namenstages von Christophorus, dessen Gedenktag am 24. Juli gefeiert wird. Er gehört zu den 14 Nothelfern und gilt seit dem Mittelalter unter anderem als Schutzpatron der Reisenden. Der Märtyrer wird häufig als riesenhafter Mann mit einem Stock in den Händen dargestellt, der das Christuskind auf seinen Schultern durch einen Fluss trägt. Dies ist auch ein Hinweis auf den Namen des Heiligen, der „Christusträger“ bedeutet. 

Reisesegen

Pastoralreferent Markus John spendet den Reisesegen

Am Samstagabend brachen rund zwanzig Ministranten der katholischen Stadtpfarrei Sankt Kastulus nach Rom auf, um an der großen Wallfahrt teilzunehmen, die noch bis Donnerstag dauert. Höhepunkt ist am Dienstag ein Treffen mit dem Papst, das am Petersplatz stattfinden wird. Pastoralreferent Markus John verabschiedete die Gruppe mit einer kurzen Andacht und bat um Gottes Schutz und gesunde Rückkehr, ehe die Reise in die „ewige Stadt“ begann

Aufnahme neuer Ministranten in St. Kastulus

Gruppenbild

Etwas nervös stehen die „Neuen“ vor der Sakristei. In wenigen Minuten ist der große Augenblick da: Der Gottesdienst, in dem die vier Mädchen und fünf Jungen in die Schar der Ministranten aufgenommen werden, beginnt. Gemeinsam mit einer großen Zahl „Altgedienter“ ziehen die Neulinge zusammen mit Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger ein und nehmen in der ersten Reihe Platz. Ab heute sind auch die in den letzten Wochen ausgebildeten neuen Vertreter der zum Gottesdienst versammelten Gemeinde, die dem Priester bei der Messe assistieren. Ministranten übernehmen dabei verschiedene Dienste: Da gibt es den Kreuzträger, der beim feierlichen Einzug oder einer Prozession vorangeht. Er wird von den Leuchterträgern begleitet. Bei Hochfesten tritt auch der Rauchfassträger mit dem Schiffchenträger in Funktion. Außerdem übernehmen die Ministranten und –innen auch die Aufgabe, Hostienschalen und den Kelch, Hostien, Wein und Wasser zum Altar zu bringen und die Händewaschung des Priesters durchzuführen. Das Bedienen der Glocken bei der Wandlung ist ebenfalls Sache der Ministranten. Neben den Diensten am Altar kommt aber das Miteinander nicht zu kurz: Ausflüge, gemeinsame Feste und Gruppenstunden schweißen zusammen. Im Anschluss traten die Neuen vor den Altar. Die Gemeinschaft wurde besonders deutlich, als die „alten“ Ministranten die zukünftigen Kollegen „einkleideten“. Ehrfürchtige Stille begleitete diesen Moment der Aufnahme. Ein Segensgebet beschloss diesen Teil. Im Anschluss daran bekamen die neuen Ministranten mit einem Händedruck eine zuvor gesegnete Plakette überreicht. Bei der Gabenbereitung zeigten die Buben und Mädchen bereits ihr Können. So standen bei der Kommunionausteilung einträchtig alte und neue Ministranten um den Altar und zeigten somit, dass Kirche Zukunft haben wird. Ein großes Vergelt’s Gott gab es am Ende des Gottesdienstes für das Ausbildungsteam um Johannes Brünig, Marcus Wieser und Patrick Rockermair. Bleibt zu hoffen, dass der Eifer und der Ernst auch über die Euphorie der Einführung hinaus anhalten. Ein Grillfest für die neuen Ministranten und ihre Familien im Pfarrheim rundete die Aufnahme ab. Nicht nur die Neulinge selber waren stolz, auch Eltern, Großeltern und Geschwister freuten sich mit ihnen.

Vergelts's Gott und auf Wiedersehen

Verabschiedung

Fast drei Jahrzehnte war Anne Scheikl (zweite von rechts) als Gruppenleiterin im Eltern-Kind-Programm des katholischen Kreisbildungswerkes tätig. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger (rechts) ließ es sich nicht nehmen nach ihrer letzten Gruppenstunde ein großes Vergelt’s Gott zu sagen für die geleisteten Dienste. Er meinte: „Sie haben nicht nur Generationen von Kindern erlebt, sondern auch zahlreiche Neuerungen im Bereich der Erziehung mitgemacht.“ Auch die EKP-Referentin im Landkreis Ursula Betz (zweite von links) und die Moosburger Gruppenleiterin Christine Ehrmaier (links) sagten ihrer Kollegin ein großes Dankeschön und sind froh, dass sie versprach, wenn Not am Mann sei, auszuhelfen. 

Wegbegleiter des Glaubens - Festgottesdienst und Prozession zu Ehren des heiligen Kastulus

Prozession

Dass der heilige Kastulus mit seinem Leben auch im beginnenden 21.Jahrhundert die Christen im Glauben begleitet, machte Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger beim Festgottesdienst am gestrigen Sonntagvormittag klar. Wie immer hatten sich zahlreiche Gläubige im Münster versammelt, um den Stadt- und Kirchenpatron mit Gottesdienst und Prozession zu ehren. „Wir preisen heut im Lobe den Heiligen der Stadt“ So tönte es bei heißen Temperaturen zu Beginn, als der Stadtpfarrer, der Landshuter Kanoniker Thomas Zeitler, ein gebürtiger Moosburger, Diakon Josef Kafko sowie Pastoralreferent Markus John und eine stattliche Schar von Ministranten einzogen. Neben der ersten Bürgermeisterin, Anita Meinelt und ihrem Stellvertreter Josef Dollinger, waren auch Stadträte sowie zahlreiche Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderats anwesend. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger begrüßte auch die zahlreich erschienenen Fahnenabordnungen, die ein farbenfrohes Bild boten. Nachdem Evangelium von der Auferweckung der Tochter des Jairus machte der Stadtpfarrer in seiner Predigt deutlich, dass bedingungsloser Glaube bedeute, Gott die Freiheit des Handels zuzubilligen und ihn nicht zum „Erfüllungsgehilfen“ menschlicher Sehnsüchte zu machen. Lesen Sie hier weiter