Matinee zur Marktzeit - Kinder singen für Kinder

Kinderchor

Im Rahmen der „Matinee zur Marktzeit“ trat am Samstag die Kinder- und Jugendkantorei der Moosburger Münstermusik auf. Das Kastulusmünster war voll besetzt und alle Mitwirkenden um Münstermusikdirektor Stefan Metz zeigten ihr Können. Die am Ende des Konzertes gesammelten Spenden kommen der „aktion benni & Co“ zu Gute. Der Verein befasst sich, wie Vorsitzender Alexander Schnitzelbaum erläuterte, mit der Krankheit Muskeldystrophie Duchenne, einer seltenen genetisch bedingten, unheilbaren Muskelerkrankung, die vor allem Kinder betrifft und ausschließlich bei Jungen auftritt. Neben dem Applaus bekamen die jungen Sängerinnen und Sänger im Anschluss noch eine vom Pfarrgemeinderat vorbereitete Brotzeit im Pfarrheim.

„Liebeserklärung Gottes an jeden von euch“ - Feierlicher Firmgottesdienst im Kastulusmünster

Firmlinge 2018

In ihrer ganzen Klangfülle erschallte am Samstagvormittag die Münsterorgel, als der Weihbischof der Region Nord, Dr. Bernhard Haßlberger, mit Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, Pfarrvikar Pater Gabriel Adur, Pastoralreferentin Annemarie Fleischmann, die für die Firmvorbereitung verantwortlich war, sowie den Ministranten durch den Mittelgang einzog, um 71 jungen Christen Moosburgs das Sakrament der Firmung zu spenden. Sophie Rank und Lucia Notter, beide aus dem Kreis der Firmlinge, hießen den Weihbischof herzlich Willkommen. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger wünschte allen eine geist- und segensreiche Feier und bat ihn, den Firmgottesdienst mit der Gemeinde zu feiern. Der Weihbischof bedankte sich im Anschluss für die freundlichen Worte. Die Lesung aus dem Buch der Weisheit, die Janine Grindl vortrug, hatte die Güte Gottes zum Thema Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter aus dem Lukasevangelium las Stadtpfarrer Föckersperger. Die Erfahrung des Volkes Israel, dass Gott sich mit den Menschen verbindet, weil er sie liebt, bildete den Einstieg in die Predigt des Weihbischofs. Lesen Sie hier weiter

„Heiliger Kastulus, bitte für uns“ – Dekanatswallfahrt von Enghausen nach Moosburg

Wallfahrer

Vom ältesten Kreuz der Erdiözese München und Freising zu den Reliquien des Moosburger Stadtpatrons – eine stattliche Anzahl von Pilgern aus dem Erzbischöflichen Dekanat Moosburg machte sich am Samstag wieder auf diesen Wallfahrtsweg. Idee, Konzept und Wegstrecke stammen von Moosburgs Altbügermeister Herbert Franz, dem es ein Anliegen ist, mit dieser Wallfahrt an die bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts bestehende Tradition anzuknüpfen. Seit dem Mittelalter führte nämlich alljährlich eine große Fußwallfahrt aus der Hallertau zum "Heiligen Kastulus und unserer lieben Frau" in die Drei-Rosen-Stadt. Pastoralreferent Markus John, der die Wallfahrer von Enghausen an begleitete, machte dort deutlich, dass das Christen immer auf dem Weg seien. Ob Wallfahrt oder andere Wege – nicht umsonst habe das Konzil die Christen als „wanderndes Gottesvolk“ bezeichnet. Nach der Bitte um Gottes Segen machten sich die Männer und Frauen auf den Weg. Die erste Station war dann die Pfarrkirche in Mauern. Ausgehend vom Evangelium des ungläubigen Thomas, der erst dann glaubt, als er Jesus berühren konnte, wie der Evangelist Johannes berichtet, ging es mit Impulsfragen weiter zur nächsten Station. Lesen Sie hier weiter

Firmlinge besuchen Tante Emma

Tante Emma

Zur Vorbereitung auf die Firmung, die Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger am 16. Juni im Kastulusmünster spenden wird, gehören für die knapp 70 Jugendlichen neben den Gemeinschaftstagen, die verschiedene Glaubensthemen zum Inhalt haben, auch der Besuch von unterschiedlichen Einrichtungen. So war man zu Besuch im „Eine Welt Laden“, bei der Feuerwehr, der Moosburger Zeitung, im Kloster oder beim örtlichen Bestatter. Eine Gruppe besuchte „Tante Emma“, das mittlerweile nicht mehr ganz so neue Sozialkaufhaus. Johannes Becher und Klaus Reichel, beide Vorstände, gaben bereitwillig Auskunft: Wie es von einer fixen Idee zum Aufbau des gut florierenden Sozialkaufhauses kam, welche sozialen Beratungsmöglichkeiten es im Laden gibt oder dass Menschen den Laden an der Bahnhofsstraße als Begegnungsstätte nutzen, um mit anderen ratschen oder das Wlan zu nutzen. Beide Vorstände warben auch bei den Jugendlichen für die Möglichkeit des ehrenamtlichen Engagements, das bereits in jungen Jahren beginnen kann. Natürlich erkundeten die Jugendlichen auch das Sortiment des Ladens ausgiebig.                       

„Gott ist ganz Mensch geworden und bleibt mitten unter uns“ - Feierlicher Gottesdienst an Fronleichnam im Kastulusmünster mit Prozession

Impressionen Fronleichnam

Mit feierlicher Musik begann in diesem Jahr bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, wie Fronleichnam im offiziellen Sprachgebrauch der Katholischen Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil genannt wird. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger zog gemeinsam mit Pastoralreferent Markus John sowie den Ministranten zum Altar und begrüßte dann Bürgermeisterin Anita Meinelt und ihren Stellvertreter Josef Dollinger, die anwesenden Mitglieder von Stadtrat, Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung sowie die Abordnungen der Vereine. Fronleichnam hat seinen Ursprung in folgender Begebenheit: 1209 hatte eine Augustinernonne aus Lüttich eine Vision: Sie sah die hell leuchtende Scheibe des Mondes und darauf einen dunklen Fleck. Das Sakrament der Eucharistie sollte einen eigenen Feiertag erhalten. Der Überlieferung nach hat sich aus dieser Vision das Fronleichnamsfest entwickelt. Verehrt wird an diesem Tag die Gegenwart des Herrn in der am Altar geweihten Hostie. Daher stammt auch der Name des Festes: „Leichnam“ bedeutete im Mittelalter „Leib“, „Fron“ stand für „Herr“, also der Leib unseres Herrn Jesus Christus. Lesen Sie hier weiter

„Meerstern, ich dich grüße“ - Stimmungsvolle Maiandacht in Moosham

Guter Besuch bei der Maiandacht

Am Nachmittag des Himmelfahrtstages fand wieder die traditionelle Maiandacht in Moosham statt. Das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite: Obwohl immer wieder Wolken am Himmel standen, regnete es keinen Tropfen. Ähnlich viele Gläubige wie die letzten Jahre hatten sich mit dem Fahrrad oder per PKW auf den Weg zur kleinen Kapelle Maria Königin gemacht. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger begrüßte die Anwesenden und meinte, dass im Monat Mai gut zu sehen sei, dass die Schöpfung ihren Schöpfer preise, in dem alles wachse und blühe. Die Jagdhornbläser „Freisinger Bär“ gestalteten die Maiandacht, die unter dem Thema „Maria, Mutter der Glaubenden“ stand, musikalisch mit. Nach Gebeten, Marienliedern und der Lesung aus dem Lukasevangelium ging es bei der Betrachtung um das Wagnis, das der Glaube mit sich bringt. „Gott verlangt von uns auch, auf die Zukunft hin zu leben und im Glauben an seine Verheißung etwas zu wagen. Der Gottesmutter bot sich weder von der Einsicht noch von der Erfahrung her eine Verstehenshilfe. Sie musste ganz aus dem Vertrauen handeln. Deshalb wird sie mit Recht wegen ihres Glaubens von Elisabet seliggepriesen.“ Nach Fürbitten, Gebeten und dem Segen dankte der Stadtpfarrer allen, die zum Gelingen beigetragen hatten und freute sich, dass so viele Gläubige den Weg zur Gottesmutter gefunden hatten. Er lud noch zum geselligen Beisammensein im Hof ein, wo die Freiwillige Feuerwehr Thonstetten Essen und Getränke hergerichtet hatte. Viele der Besucher machten davon noch Gebrauch und ließen auf diese Weise den Nachmittag ausklingen und freuten sich, dass die Jagdhornbläser nochmal aufspielten. 

Jesus geht mit den Menschen – 36 Kinder feiern Erstkommunion im Kastulusmünster

Erstkommunion 01.05.2018

Aufgeregt und gespannt warteten gestern bei kühlem Wetter die Mädchen und Jungen aus den dritten Klassen der Theresa-Gerhardinger Grundschule und aus zwei Klassen der Anton-Vitzthum-Grundschule in ihren feierlichen Gewändern auf dem Kastulusplatz, bis die Glocken des Kastulusmünsters zehn Uhr schlugen. Mit dem Verklingen des letzten Schlages setzte sich der Kirchenzug in Bewegung. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger sowie die Pastoralreferenten Annemarie Fleischmann und Markus John begleiteten die 36 Erstkommunionkinder, die mit ihren am Portal entzündeten Kommunionkerzen feierlich einzogen. Festliche Orgelmusik, gespielt von Professor Stephan Zippe, empfing sie dabei. Jesu Freundschaft zu den Menschen stand im Mittelpunkt der Predigt von Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger. Ausgehend vom „Emmaus-Evangelium“ meinte er: „Jesus ist nicht nur bei denen, denen es gut geht oder die, wie wir heute, ein Fest feiern. Niemanden, der auf ihn vertraut, schließt Jesus von seiner Freundschaft aus.“ Lesen Sie hier weiter

Firmlinge schauen hinter die Klostermauern

Verdienste Stärkung

Im Rahmen der Firmvorbereitung nutzten einige Firmlinge die Chance und schauten hinter die Klostermauern der Armen Schulschwestern. Die Gemeinschaft um Schwester Armgard, zu der Schwester Erika, Schwester Renate und Schwester Ilga gehören, erzählte vom gemeinsamen Leben und die Jugendlichen hatten die Möglichkeit Fragen zu stellen. Zum Abschluss gab es dann im Klostergarten ein Eis zur Stärkung. Natürlich stand auch eine Besichtigung des Klosters auf dem Programm. Am Samstag, 16. Juni 2018, spendet dann der Weihbischof der Region Nord, Dr. Bernhard Haßlberger, den 71 Jugendlichen in einem Festgottesdienst das Sakrament der Firmung.

Ein Jahrzehnt im Dienst der Pfarrei

Gratulation an Schwester Renate

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde dankte Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger (rechts) Schwester Renate Weber (zweite von rechts) für ihre zehnjährige Tätigkeit als Organistin in den verschiedenen Kirchen der katholischen Stadtpfarrei Sankt Kastulus. Kirchenmusiker Stefan Metz (zweiter von links) sagte ebenfalls mit einem kleinen Geschenk Vergelt’s Gott und stellte fest, dass die vielfältigen Aufgaben ohne Mithilfe nicht zu schaffen wären. Pfarrvikar Pater Gabriel Adur (links) gratulierte ebenfalls. Alle Anwesenden verband die Hoffnung, dass die Unterstützung durch Schwester Renate, die hauptberuflich den katholischen Kindergarten Sankt Kastulus leitet, noch lange fortgeführt werden möge. 

Auferstehung Jesu hat Konsequenzen – Osternacht im Kastulusmünster

Taufwasserweihe

Auch in diesem Jahr zog die Feier der Osternacht wieder eine große Menge Gläubige in ihren Bann. Mit der brennenden Osterkerze und den drei Mal wiederholten Worten „Lumen Christi“ zogen Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, Diakon Josef Kafko sowie die beiden Pastoralreferenten Annemarie Fleischmann und Markus John mit einer großen Schar Ministranten durch das romanische Portal in das dunkle Kastusmünster ein. Von der Osterkerze wurde das Licht an die Besucher weitergegeben. Wegen des regnerischen Wetters war sie zuvor am Osterfeuer vor dem Hauptportal entzündet worden. Normalerweise ist der Platz vor der Johanneskirche der Ort dafür. Professor Stephan Zippe sang dann das Exultet, das Lob der Osternacht, mit dem die Lichtfeier abschloss. Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament verdeutlichten das Heilswirken Gottes am Volk Israel. Kerzenschein erleuchtete dabei den voll besetzten Kirchenraum. Erst mit dem Gloria kehrten Licht, Glocken und Orgelspiel wieder zurück. Das Gloria fing die Freude über die Auferstehung Jesu ein, in die die Gottesdienstbesucher ein-stimmten. Evangelium von der Auferstehung Jesus und Predigt folgten. „Viele Menschen stellen sich so - oder so ähnlich - das Leben nach dem Tod vor: Alles hinter sich lassen - an nichts mehr denken, was früher war, alles vergessen - vor allem auch die Schwierigkeiten des alltäglichen Lebens.“ Mit diesen Sätzen begann Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger seine diesjährige Osterpredigt. Deutlich stellte er dann heraus, dass das neue Leben Jesu an sein altes anknüpfe – die Wunden des Kreuzes seien sichtbar und er begegne den gleichen Menschen. „Dass Jesus auferstanden ist hat auch Konsequenzen für unser Leben. Es wertet unser ganzes irdisches Leben auf. Alles, was wir hier sind, was wir hier tun und was wir haben, hat seinen Platz bei uns und bei Gott. Unser Leben, unser Tun und Lassen hier auf Erden gewinnt dadurch eine viel größere Bedeutung. Es ist nicht egal, was wir tun, weil am Ende unseres irdischen Lebens nicht alles einfach zurückgelassen wird. Im späteren Leben wird all das aufleuchten, was wir an guten Werken, Gedanken und an Gefühlen für andere investiert haben – und Gott ist es, der uns dabei führt, stärkt und leitet.“ , so der Schluss der Predigt in der Osternacht. Lesen Sie hier weiter