Firmlinge schauen hinter die Klostermauern

Verdienste Stärkung

Im Rahmen der Firmvorbereitung nutzten einige Firmlinge die Chance und schauten hinter die Klostermauern der Armen Schulschwestern. Die Gemeinschaft um Schwester Armgard, zu der Schwester Erika, Schwester Renate und Schwester Ilga gehören, erzählte vom gemeinsamen Leben und die Jugendlichen hatten die Möglichkeit Fragen zu stellen. Zum Abschluss gab es dann im Klostergarten ein Eis zur Stärkung. Natürlich stand auch eine Besichtigung des Klosters auf dem Programm. Am Samstag, 16. Juni 2018, spendet dann der Weihbischof der Region Nord, Dr. Bernhard Haßlberger, den 71 Jugendlichen in einem Festgottesdienst das Sakrament der Firmung.

Ein Jahrzehnt im Dienst der Pfarrei

Gratulation an Schwester Renate

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde dankte Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger (rechts) Schwester Renate Weber (zweite von rechts) für ihre zehnjährige Tätigkeit als Organistin in den verschiedenen Kirchen der katholischen Stadtpfarrei Sankt Kastulus. Kirchenmusiker Stefan Metz (zweiter von links) sagte ebenfalls mit einem kleinen Geschenk Vergelt’s Gott und stellte fest, dass die vielfältigen Aufgaben ohne Mithilfe nicht zu schaffen wären. Pfarrvikar Pater Gabriel Adur (links) gratulierte ebenfalls. Alle Anwesenden verband die Hoffnung, dass die Unterstützung durch Schwester Renate, die hauptberuflich den katholischen Kindergarten Sankt Kastulus leitet, noch lange fortgeführt werden möge. 

Auferstehung Jesu hat Konsequenzen – Osternacht im Kastulusmünster

Taufwasserweihe

Auch in diesem Jahr zog die Feier der Osternacht wieder eine große Menge Gläubige in ihren Bann. Mit der brennenden Osterkerze und den drei Mal wiederholten Worten „Lumen Christi“ zogen Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, Diakon Josef Kafko sowie die beiden Pastoralreferenten Annemarie Fleischmann und Markus John mit einer großen Schar Ministranten durch das romanische Portal in das dunkle Kastusmünster ein. Von der Osterkerze wurde das Licht an die Besucher weitergegeben. Wegen des regnerischen Wetters war sie zuvor am Osterfeuer vor dem Hauptportal entzündet worden. Normalerweise ist der Platz vor der Johanneskirche der Ort dafür. Professor Stephan Zippe sang dann das Exultet, das Lob der Osternacht, mit dem die Lichtfeier abschloss. Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament verdeutlichten das Heilswirken Gottes am Volk Israel. Kerzenschein erleuchtete dabei den voll besetzten Kirchenraum. Erst mit dem Gloria kehrten Licht, Glocken und Orgelspiel wieder zurück. Das Gloria fing die Freude über die Auferstehung Jesu ein, in die die Gottesdienstbesucher ein-stimmten. Evangelium von der Auferstehung Jesus und Predigt folgten. „Viele Menschen stellen sich so - oder so ähnlich - das Leben nach dem Tod vor: Alles hinter sich lassen - an nichts mehr denken, was früher war, alles vergessen - vor allem auch die Schwierigkeiten des alltäglichen Lebens.“ Mit diesen Sätzen begann Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger seine diesjährige Osterpredigt. Deutlich stellte er dann heraus, dass das neue Leben Jesu an sein altes anknüpfe – die Wunden des Kreuzes seien sichtbar und er begegne den gleichen Menschen. „Dass Jesus auferstanden ist hat auch Konsequenzen für unser Leben. Es wertet unser ganzes irdisches Leben auf. Alles, was wir hier sind, was wir hier tun und was wir haben, hat seinen Platz bei uns und bei Gott. Unser Leben, unser Tun und Lassen hier auf Erden gewinnt dadurch eine viel größere Bedeutung. Es ist nicht egal, was wir tun, weil am Ende unseres irdischen Lebens nicht alles einfach zurückgelassen wird. Im späteren Leben wird all das aufleuchten, was wir an guten Werken, Gedanken und an Gefühlen für andere investiert haben – und Gott ist es, der uns dabei führt, stärkt und leitet.“ , so der Schluss der Predigt in der Osternacht. Lesen Sie hier weiter