„Dornröschen“ begeistert Eltern wie Kinder

Tanzen

„Dornröschen“ – so war der Nachmittag umschrieben, zu dem der Pfarrgemeinderat von Sankt Kastulus Erwachsene und Kinder am Karsamstag in das katholische Pfarrheim eingeladen hatte. Hintergrund ist die alljährlich im April stattfindende „Woche für das Leben“ der beiden großen christlichen Kirchen. Das Thema in diesem Jahr lautet: "„Kinderwunsch – Wunschkind – Unser Kind" Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum München regte dazu Veranstaltungen in den Pfarreien an und stellte auch Zuschüsse in Aussicht. Dies nahm der Sachausschuss Erwachsenenbildung auf. So verbrachten über zwanzig Familien vergnügliche Stunden miteinander. Pastoralreferent Markus John erzählte anhand von Bildern in zwei Gruppen das Märchen von den Gebrüdern Grimm. Kleine wie große Kinder waren froh, dass Dornröschen am Ende den Prinzen heiraten konnte und nicht sterben musste. Im Anschluss daran konnte, wer wollte unter Aufsicht von PGR-Mitglied Claudia John Hasen oder andere Formen aus Hefeteig ausstechen, die dann in den Backofen geschoben wurden. EKP-Leiterin Anne Scheikl kümmerte sich um das Basteln der Kerzen und hatte genügend Rohlinge und Wachsplatten zum Gestalten dabei. Den Kleinen war natürlich schnell klar, dass sich die Kerzen für das bevorstehende Osterfest genauso gut nutzen ließen. Lesen Sie hier weiter

Missionsessen

Viel Zuspruch

Gut gefüllt waren nicht nur die Teller beim Missionsessen am Palmsonntag im katholischen Pfarrheim an der Leinbergerstraße – zahlreiche Familien und Pfarrangehörige nahmen das Angebot des Pfarrgemeinderates von Sankt Kastulus an und ließen sich das Chilli con carne schmecken. Zur Freude der Veranstalter blieb nicht allzu viel übrig, so dass ein stattlicher Betrag für die Weiterleitung an die Mission weitergeleitet werden kann. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger freute sich, dass das Angebot nach einem Jahr Pause und in einem anderen Format so großen Anklang fand und ließ sich ebenfalls sein Chilli schmecken.

„Hosanna, dem Sohne Davids“ - Palmsonntag als Auftakt der Heiligen Woche

Segnung der Palmzweige

Neben dem Weihnachtsfest ist die Feier der Heiligen Woche, die mit dem Palmsonntag beginnt, das wichtigste Ereignis im Jahreskreis der katholischen Kirche. Der Palmsonntag hat von seinem lateinischen Namen eine doppelte Bedeutung: Palm- und Passionssonntag. „Hosanna, dem Sohne Davids“ – dieser Liedruf erklang, als Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, Diakon Josef Kafko und die Pastoralreferenten Annemarie Fleischmann und Markus John gemeinsam mit einer großen Zahl Ministranten bei sonnigen, aber kühlen Temperaturen den Plan betraten. Traditionell beginnt der Gottesdienst am Palmsonntag mit der Segnung der Palmbuschen außerhalb des Münsters, um in einer Prozession den Einzug Jesu in Jerusalem nachempfinden zu können. Sichtbares Zeichen hierfür ist die Besprengung mit Weihwasser. Zum Zeichen seines Königtums streute das Volk damals dem nach Jerusalem kommenden Sohn Gottes Palmzweige und jubelte, wie es zum Beispiel im Johannesevangelium beschrieben wird. In Israel waren sie von alters her das Symbol für die Unabhängigkeit und den siegreichen König und von daher für die Römer eine besondere Provokation. Lesen Sie hier weiter

Werden und Vergehen – Malakademie im katholischen Pfarrheim

Auch Farben mischen wurde gelernt

Die Kar- und Ostertage decken das ganze Spektrum der menschlichen Empfindungen ab. Jubel am Palmsonntag, Verrat und Verurteilung, Trauer und Freude über die Auferstehung – seit Jahrhunderten hat dies auch Künstler beschäftigt. Der Sachausschuss Erwachsenenbildung des Pfarrgemeinderats Sankt Kastulus nahm dies zum Anlass und bot gemeinsam mit Kairi Uibo-Müggenburg, Kunstpädagogin und Grafikerin, am Samstagnachmittag im katholischen Pfarrheim eine praktische Einführung in die Malerei an. Nach einem Impuls zum Thema Ostern durch Pastoralreferent Markus John, der deutlich machte, dass die Christen an Ostern mit der Auferstehung Jesu den Sieg des Lebens feiern, gab es ausgewählte künstlerische Werke zur Auferstehung zu sehen. Die Referentin zeigte im Anschluss wie durch einfaches Mischen neue Farben entstehen und wies darauf hin, dass es eigentlich mit Rechteck, Kreis und Dreieck nur drei Formen in der Malerei gebe. Danach wandten sich große wie kleine Teilnehmer dem Prozess der Malerei zu und verarbeiteten das Gehörte. Auf großflächiger Unterlage spielten alle, die gekommen waren, mit den Farben und Motiven. Die Eindrücke, Erlebnisse, Botschaften oder Gefühle zum Thema „Werden und Vergehen“ kamen so durch das „Sieb“ der Malerei zum Ausdruck. Beim Missionsessen am Palmsonntag bewunderten dann nicht nur die Teilnehmer die entstandenen Kunstwerke, die allesamt, nachdem sie am Vortag trocknen konnten, an den Wänden des Pfarrsaals aufgehängt waren.                    

Neuer Pfarrgemeinderat

neuer PGR

Fünf Frauen und fünf Männer unterschiedlichen Alters tragen in den kommenden vier Jahren Verantwortung für die Pfarrgemeinde Sankt Kastulus. Ende Februar wurden gewählt: (von links) Regina Reed, Ursula Betz, Johannes Brünnig (unten), Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, Peter Hagl, Michaela Hoffmann (erste Reihe), Patrick Rockermair, Claudia John, Christine Ehrmaier (zweite Reihe), Herbert Neumaier und Bernhard Huber. Der Pfarrgemeinderat berät und unterstützt die Priester und pastoralen Mitarbeiter bei der Seelsorge, etwa bei der Planung der Gottesdienste oder bei der Erstkommunion- und Firmvorbereitung. In allen gesellschaftspolitischen Fragen entscheidet und handelt der Pfarrgemeinderat eigenverantwortlich, so bei Aufbau und Durchführung von Nachbarschaftshilfen, bei der Gestaltung von Erwachsenenbildungsangeboten, im Engagement für die Entwicklungszusammenarbeit und für die Bewahrung der Schöpfung. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger dankte zu Beginn der konstituierenden Sitzung den Neu-Gewählten für die Bereitschaft und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass auch in den kommenden vier Jahren dank tatkräftiger PGR-Mitglieder das Leben in der Stadtpfarrei Sankt Kastulus bunt und vielfältig sein wird. In der sich anschließenden Wahl bestätigte das Gremium den bisherigen Vorstand: Ursula Betz als Vorsitzende, Peter Hagl bleibt der Stellvertreter und Claudia John ist weiterhin Schriftführerin

Firmlinge besuchen Moosburger Zeitung

Besuch bei der Zeitung

Bekanntlich sind im Rahmen der Firmvorbereitung in der katholischen Stadtpfarrei Sankt Kastulus auch verschiedene Projekte zu absolvieren: Eine Gruppe an Firmlingen machte sich dieser Tage mit Pastoralreferent Markus John auf den Weg, um die Geschäftsstelle der Moosburger Zeitung zu besuchen. Von Redakteur Markus Schüssler erfuhren die Jugendlichen, wie eine Zeitung „gemacht“ wird: Angefangen von der Vergabe der Themen über das Layout der Seite, das gestaltet werden muss, über die Arbeitszeit der Journalisten bis hin zur Druckerei. 

Ein Richter schlägt Alarm – Vortrag und Diskussion mit Jens Gnisa

Jens Gnisa

Diesen aufrüttelnden Untertitel wählte der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, der auf Einladung des Pfarrgemeinderats am Montagabend im Katholischen Pfarrheim zu Gast war, für sein Buch „Das Ende der Gerechtigkeit“. In seinem Vortrag berichtete er aus seinem Alltag als Direktor des Amtsgerichts Bielefeld, machte aber auch auf grundsätzliche Fehlentwicklungen des deutschen Rechtsstaats aufmerksam. Es handle sich, so der gebürtige Bielefelder, seine „Privatmeinung“ und nicht Position des Verbandes. In seinen Ausführungen legte er dar, welche grundsätzlichen Fehlentwicklungen in Deutschland zu beobachten seien und was er als Richter sich von der Politik erhoffe – einen wehrhaften Rechtsstaat, nicht einen Nachtwächter-staat. Der Referent warb um das Vertrauen der Gesellschaft in die Justiz. Das Rechtssystem wird in seinen Augen emotionalisiert und die Justiz bekommt nicht mehr die Zeit und den Ab-stand, der nötig wäre.  Lediglich 2,2 Prozent der Gesamtausgaben in der Bundesrepublik flößen in die Justiz, was zu einer ungenügenden Sach- und Personalausstattung führe. Bei der daraus folgenden Überlastung der Justiz stelle sich die Frage nach dem Umgang mit Bagatellstraftaten – dem Schwarzfahren beispielsweise. Lesen Sie hier weiter

Bewegender Abschied von einem Seelsorger mit Herz und Humor – Ehemaliger Stadtpfarrer Ernst Reinwald beerdigt

Pfarrer Reinwald Beerdigung

Unter großer Anteilnahme der Moosburger Bevölkerung und zahlreicher Geistlichen wurde der am 01. Februar 2018 in Landshut verstorbene ehemalige Stadtpfarrer von Sankt Kastulus, Geistlicher Rat Ernst Reinwald, gestern beerdigt. Sein Sarg, bedeckt mit Stola, Kelch und Hostienschale, stand vor dem Altar. Der Münsterchor unter der Leitung von Professor Stephan Zippe sowie Benedikt Celler an der Orgel gestalteten das Requiem musikalisch. Zahlreiche Geistliche, die an den verschiedenen Stationen seines Wirkens mit ihm Kontakt hatten, feierten das Requiem mit. Im Chorgestühl hatten unter anderem mit Stiftsprobst Dr. Franz-Joseph Baur an der Spitze die Kanoniker Alexander Blei und Thomas Zeitler Platz genommen. Mit Stefan Menzel, Herwig Hoffmann und Michael Schlosser waren auch ehemalige Kapläne gekommen, um Abschied zu nehmen. Auch seine Kurskollegen mit Leonhard Huber, dem Kurssprecher an der Spitze, nahmen Abschied. Klaus Bösl, langjähriger Pfarrer der evangelischen Versöhnungsgemeinde, ließ es sich nicht nehmen und machte sich von Berlin aus auf den Weg in die Drei-Rosen-Stadt. Auch Reinwalds Nachfolger Domkapitular Hans-Georg Platschek feierte das Requiem mit. Mit Bürgermeisterin Anita Meinelt und ihrem Stellvertreter Josef Dollinger war die Stadtspitze gut vertreten. Lesen Sie hier weiter - eine Bilderseite finden Sie hier

Prinzenwalzer im Pfarrheim

Prinzenpaar und Ministranten

Erstmals besuchte das Prinzenpaar der Moosburger Narrhalla die Faschingsfeier der Ministranten von Sankt Kastulus. Prinzessin Lisa I. aus dem Fitnessparadies und Prinz Thomas II. , der Bad- und Wärmeprinz, tanzten gemeinsam einen Walzer im Pfarrsaal. Prinzessin Lisa war nämlich lange Jahre Ministrantin und freute sich zu den Wurzeln zurückzukehren. Reise nach Jerusalem, Luftballontanz, Mord in der Disco und andere Spiele sorgten für Spaß und Unterhaltung. Daneben gab es noch eine eigene Tanzeinlage der Ministranten und eine Prämierung der besten Masken.

Verabschiedung

Dankurkunden

Bekanntlich wählen die Katholiken am 25.Februar einen neuen Pfarrgemeinderat. Grund genug für Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger und PGR-Vorsitzende Ursula Betz (rechts) Danke zu sagen für viele Stunden ehrenamtlichen Engagements. Mit Ernestine Besenrieder (links) und der Caritas-Beauftragten Karoline Altschäffl (dritte von links) scheiden zwei lang gediente Mitglieder aus dem Gremium aus. Der Weihbischof der Region Nord und Diözesanratsvorsitzender Hans Tremmel hatten die Dankurkunden unterschrieben, die der Stadtpfarrer und die Vorsitzende überreichten. Bei einem Glas Sekt ließen die Anwesenden dann die Erlebnisse der letzten Jahre Revue passieren und hofften, dass am 25.02.2018 viele Katholiken Moosburgs von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen werden.

Otto, Gustl und andere Typen – Couplet-AG begeistert mit neuem Programm

Couplet AG in der ausverkauften Schäfflerhalle

Die Messlatte liegt hoch in Sachen Kabarett: "Wir kommen - die Rache der Chromosomen" so heißt das aktuelle Programm der Couplet-AG, mit dem sie am Samstagabend in der ausverkauften Schäfflerhalle zu Gast war. Um es gleich vorweg zu sagen: Die Erwartungen wurden mehr als erfüllt, nicht nur beim Veranstalter, dem Pfarrgemeinderat von St. Kastulus. Mit dem neuen Programm zeigte das Musikquartett bissig-witzige Politsatire, aber es nahm auch den ganz normalen, privaten kleinen Wahnsinn aufs Korn. In einer gemeinsamen Gesangseinlage erzählten sie zum Beispiel, wie sich sogar ein Murenunglück positiv auf das Liebesglück auswirken kann: Denn seit der Mure sind sie nun ein Paar, seit der Eine den Anderen ausgegraben hat. Mit dem Lied »Elli, die Salmonelli«, »gesponsert von Bayernei«, persiflierte Bianca Bachmann mit einer detailliert einstudierten Performance aus dem Reich der Schlager-musik das Genre. Auch für den aussterbenden Bauernstand wussten sie eine Lösung: In einer deftig-bäuerlichen Szene zeigten Bianca Bachmann und Jürgen Kirner ganz neue Möglichkeiten. Lesen Sie hier weiter

Ins Leben hineinbegleiten - Kindersegnung im Kastulusmünster

Schutz unter dem Segen

Schon Tradition ist die Kindersegnung zu Beginn eines neuen Jahres, die am Samstagnachmittag im Kastulusmünster stattfand. Die Moosburger Gruppenmütter des Eltern – Kind – Programm, welches vom katholischen Kreisbildungswerk ausgeht, bereiteten sie vor. Angefangen von Babys auf dem Arm von Mutter oder Vater bis hin zu Grundschülern waren ähnlich viele Kinder wie in den anderen Jahren der Einladung gefolgt. In seiner kurzen Ansprache machte Pastoralreferent Markus John deutlich, dass die Heilung des blinden Bartimäus mit dem Erwachsenwerden verglichen werden könne. „Wie Bartimäus sehen lernt, so helfen die Eltern den Kindern ins Leben hinein, damit sie immer besser sehen lernen. Hierfür dürfen wir den Segen Gottes erbitten, weil dieser Weg nicht frei von gefahren ist.“ Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, Pfarrvikar Pater Gabriel Adur sowie Pastoralreferent Markus fragten dann jedes Kind nach dem Namen, legten ihm einzeln die Hände auf und sprach den Segen Gottes zu. Schauten die Größeren voller Stolz in das Gesicht der Seelsorger, waren sich die Kleineren auf dem schützenden Arm der Eltern nicht immer sicher, auf was sie sich einließen. Stefan Metz spielte während der Segnung Orgel und trug so zur feierlichen Atmosphäre bei. Nach einem gemeinsamen Vater unser gab es dann ein gemütliches Beisammensein im Pfarrheim. Viele Familien nutzten bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit zum Gespräch. Ursula Betz, die Verantwortliche für das EKP-Programm im Landkreis Freising, meinte, dass diese Segnung mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Jahresprogramms geworden sei. Lesen Sie hier weiter