Pfarrheimeröffnung

Dank an Kirchenpfleger Georg Mesner

Das frisch renovierte katholische Pfarrheim in der Leinbergerstraße erstrahlte in neuem Glanz, als Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger nach dem Pfarrgottesdienst das neue im Pfarrsaal angebrachte Kreuz segnete. Zuvor sagten er (Mitte) und PGR-Vorsitzende Ursula Betz (links) Kirchenpfleger Georg Messner, der sich ehrenamtlich um den Baufortgang in Zusammenarbeit mit dem Architekten Rudi Heinz gekümmert hat, ein herzliches Vergelt’s Gott für die vielen Stunden, die er auf der Baustelle verbrachte. Kirchenmusiker Stefan Metz am Flügel und Lucia Haimerl gestalteten die Einweihung musikalisch. Bürgermeisterin Anita Meinelt, ihr Stellvertreter Josef Dollinger, zahlreiche Stadträte und Vertreter von Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat sowie viele Pfarrangehörige nutzten die Gelegenheit und besichtigten das generalsanierte Pfarrheim.

Eine-Welt-Frühstück

Frühstück im Eine-Welt-Laden

Nicht nur die Herbstschau hatte am Samstag mit dem Wetter zu kämpfen Auch beim traditio-nellen Frühstück des Arbeitskreises Eine-Welt musste kurzfristig umdisponiert werden und jede noch so kleine Nische im Laden wurde zur Sitzgelegenheit umfunktioniert, weil der Aufenthalt im Freien nicht möglich war. Dennoch kamen wie immer sehr viele Gäste, unter ihnen unter anderem Moosburgs dritter Bürgermeister Michael Stanglmaier und Stadtrat Erwin Weber. Wer wollte, der konnte zwischen herzhaften Speisen und einem großen Kuchenangebot wählen oder sich mit Kaffee sowie Tee stärken. Viele der Rezepte von den Köstlichkeiten, die angeboten wurden, stammten aus dem Kochbuch für Fairen Handel. Lesen Sie hier weiter

Mit Maria unterwegs – Lichterprozession zu Ehren Mariens

Lichterprozession in Moosham

Eine Menge Autos sowie Fahrräder und Einweiser der Freiwilligen Feuerwehr Thonstetten wie-sen am Abend von Mariä Himmelfahrt auf ein großes Ereignis hin: Gut 500 Gläubige und damit mehr als in den vergangenen Jahren hatten sich auf den Weg nach Thonstetten gemacht, um von dort an der Lichterprozession zur Kapelle Maria Königin nach Moosham teilzunehmen. Bei angenehmen Temperaturen verschwanden die letzten Strahlen der Abendsonne langsam am Horizont, als Pfarrvikar Pater Gabriel Adur die Statio in Sankt Valentin liturgisch eröffnete. Mit dabei war auch Thomas Barenth, der mittlerweile in Wolfratshausen tätig ist. In seiner Einführung betonte er: „In dieser Abendstunde sind wir mit den Christen auf der ganzen Welt verbunden, die sich zu Ehren der Gottesmutter versammelt haben. Egal, ob Lourdes oder Fatima oder an anderen Orten: Mit Maria zu Maria. Die Muttergottes möge uns begleiten, wenn wir uns auf den Weg zur Kapelle Maria Königin machen. Aber ihren Schutz brauchen wir alle Tage unseres Lebens. Mit dem Licht der Osterkerze, die wir jetzt entzünden, möge ein jeder Christus als sein Licht erfahren“ schloss er sein geistliches Wort. Mittlerweile war die brennende Osterkerze aus der Kirche hinaus ins Freie getragen worden.  Lesen Sie hier weiter.

Neue Ministranten für die Pfarrgemeinde Sankt Kastulus

Verstärkung - Ministrantenaufnahme

Etwas aufgeregt stehen die „Neuen“ am gestrigen Vormittag vor der Sakristei. In wenigen Minuten ist der große Augenblick da: Der Gottesdienst, in dem sie in die Schar der Ministranten aufgenommen werden, beginnt. Gemeinsam mit einer großen Zahl „Altgedienter“ ziehen die Neulinge zusammen mit Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger ein und nehmen in der ersten Reihe Platz. Ab heute sind auch die in den letzten Wochen ausgebildeten Neuen Vertreter der zum Gottesdienst versammelten Gemeinde, die dem Priester bei der Messe assistieren. Ministranten übernehmen dabei verschiedene Dienste: Da gibt es den Kreuzträger, der beim feierlichen Einzug oder einer Prozession vorangeht. Er wird von den Leuchterträgern begleitet. Bei Hochfesten tritt auch der Rauchfassträger mit dem Schiffchenträger in Funktion. Außerdem übernehmen die Ministranten und –innen auch die Aufgabe, Hostienschalen und den Kelch, Hostien, Wein und Wasser zum Altar zu bringen und die Händewaschung des Priesters durchzuführen. Das Bedienen der Glocken bei der Wandlung ist ebenfalls Sache der Ministranten. Neben den Diensten am Altar kommt aber das Miteinander nicht zu kurz: Ausflüge, gemeinsame Feste und Gruppenstunden schweißen zusammen. Im Anschluss traten die Neuen vor den Altar. Die Gemeinschaft wurde besonders deutlich, als die „alten“ Ministranten die zukünftigen Kollegen „einkleideten“. Ehrfürchtige Stille begleitete diesen Moment der Aufnahme. Ein Segensgebet beschloss diesen Teil. Im Anschluss daran bekamen die neuen Ministranten mit einem Händedruck eine zuvor gesegnete Plakette überreicht. Bei der Gabenbereitung zeigten die Buben und Mädchen bereits ihr Können. So standen bei der Kommunionausteilung einträchtig alte und neue Ministranten um den Altar und zeigten somit, dass Kirche Zukunft haben wird. Ein Vergelt’s Gott gab es am Ende des Gottesdienstes für das Ausbildungsteam unter der Leitung von Johannes Brünig, der die Proben koordiniert und durchgeführt hatte. Bleibt zu hoffen, dass der Eifer und der Ernst auch über die Euphorie der Einführung hinaus anhalten. Ein Grillfest für die neuen Ministranten im Pfarrgarten rundete die Aufnahme ab. Nicht nur die Neulinge selber waren stolz, auch Eltern, Großeltern und Geschwister freuten sich mit ihnen.

5 Jahre Wellcome - auch im Pfarrverband St. Kastulus

Feiern konnten die Verantwortlichen um „Wellcome“ – Koordinatorin Ursula Betz am Samstagnachmittag im katholischen Kreisbildungswerk in der Kammergasse: Bereits seit fünf Jahren gibt es diese Einrichtung im Landkreis. Freisings Zweite Bürgermeisterin Eva Bönig war ebenso unter den Gästen wie der Vorsitzende des Bildungswerkes, Alt-OB Dieter Thalhammer. Musikalisch gestaltete der Kinderchor der Moosburger Münstermusik unter Leitung von Stefan Metz die Jubiläumsfeier. Was passiert überhaupt bei „Wellcome“? Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt – dieser Satz gilt mit Sicherheit für die Zeit nach der Geburt eines Kindes. Er galt auch für die Hamburgerin Rose Volz-Schmidt vor mehr als 15 Jahren. Sie erlebte bei der Geburt ihrer ersten Tochter, wie man sich nach der Geburt fühlen kann: „Nach der Geburt kam die Stunde der Wahrheit. Das Chaos war programmiert und ich habe mich allein gefühlt.“ Der Ehemann war beruflich unterwegs, die eigene Familie wohnt weit entfernt und die Freunde waren verreist. Wenn ein Kind geboren wird, verändert sich fast alles. Kinder zu haben ist ein Abenteuer, das ohne Hilfe anderer noch nie gemeistert wurde. Doch heute leben viele Familien vereinzelt und das soziale Netzwerk der eigenen Familie, Freunde und Nachbarn vor Ort existiert oft nicht mehr.  Lesen Sie hier weiter

Moosburg ist ganz Chor – Lange Nacht der Kirchenmusik im Kastulusmünster

Lichtinstallation in St. Kastulus

Chormusik stand bei der zweiten Langen Nacht der Kirchenmusik, die am Freitagabend im Kastulusmünster stattfand, im Vordergrund. Münstermusiker Stefan Metz befreundete Chöre eingeladen, die von 19:00 Uhr bis Mitternacht musizierten. Ein offenes Singen schloss die Nacht ab. Vor der Johanneskirche gab es Speisen und Getränke, um deren Ausgabe sich Mit-glieder des Pfarrgemeinderates kümmerten. Trotz der wenig einladenden Temperaturen war der Platz vor dem Hauptportal immer gut gefüllt. Mit diesem Angebot hatte der Kirchenmusiker ins Schwarze getroffen: Denn auch das Kastulusmünster war während der ganzen Zeit überaus gut besucht. Die Kinder- und Jugendchöre der Moosburger Münstermusik machten den Anfang. Unter der Leitung von Stefan Metz zeigten sie, dass hier Nachwuchspotential heranwächst. Momentan gibt es, aufgeteilt in fünf Chöre, rund 120 junge Sänger. Ob „Gloria, Ehre sei Gott!“ von Kathi Stimmer-Salzeder oder „Cantate Brasilia“, das ein gewisses Rhythmusgefühl verlangte – die Mädchen und Jungen waren mit Feuereifer dabei und zeigten voller Stolz nicht nur Eltern und Großeltern ihr Können. Lennart Hofmann, Knabensopran, und Sopranistin Lucia Haimerl beeindruckten als Solisten bei Felix Mendelsohn-Bartholdys „Ich harrete den Herrn“. Nach einer halben Stunde gab es den verdienten Beifall und die Sänger stärkten sich am Buffet. Die Erwachsenenchöre boten jeweils 45 Minuten Programm. Zwischen den einzelnen Auftritten war immer 15 Minuten Pause. Diese Taktung war wohltuend, denn so gab es wenig störendes Kommen und Gehen. Die Liedertafel bot unter der Leitung von Gabriela Kaspardie die für die erkrankte Chorleiterin Tatjana Leijkina einsprang, eine kleine Reise durch die Jahrhunderte und Kontinente. Es begann mit „Ave verum“ von Mozart. Das afrikanische Lied mit dem Titel „Shukrani Quako“ oder „Tebje Pajom“ von Dimitri Bortniansky boten interessante Einblicke in die Klangwelt anderer Länder. Die darauffolgende Evangelische Kantorei unter der Leitung von Dr. Niko Firnkees hatte mit „Lutheriana: Zwei Geistliche Konzerte mit Texten und Melodien Martin Luthers für Chor und Bläser“ ein interessantes Stück im Repertoire. Niko Firnkees, der das Werk komponiert hat, verknüpft Zitate aus Luthers Tischreden, die nicht immer theologischen Inhalt hatten, mit geistlicher Musik. Wenn auch die Bläserbesetzung nicht den Gegebenheiten zu Lebzeiten Luthers entsprach, weil das Saxophon erst später erfunden wurde, so war das auf dem Prinzip der Doppelchörigkeit fußende Werk hörenswert. Auch bei den dargebotenen Werken von Heinrich Schütz trug dieses Prinzip. Lesen Sie hier weiter

85.Geburtstag von Rosemarie Wittek

Stadtpfarrer Föckersperger gratuliert Rosemarie Wittek

Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger ließ es sich nicht nehmen und gratulierte dieser Tage Rosemarie Wittek zum 85.Geburtstag. Am Ehrentag selber war der Domkapitular leider verhindert. Rosemarie Wittek, gebürtig im unterfränkischen Bad Brückenau, kam mit ihrem Mann vor fünf Jahrzehnten in die Drei-Rosen-Stadt. 30 Jahre lang besuchte sie im Auftrag der Pfarrgemeinde Sankt Kastulus die Kranken im Freisinger Krankenhaus und war Mitglied der action 365, wo viele weitere Aufgaben hinzukamen. Die in Bad Brückenau geborene Jubilarin, die 1989 mit der Bürgermedailie ausgezeichnet wurde, war nicht nur langjähriges Pfarrgemeinderatsmitglied, sondern leitete auch lange Jahre die Moosburger MS-Gruppe. Stadtpfarrer Föckersperger sagte Vergelt’s Gott für das langjährige Engagement.

Wegbereiter des Glaubens - Festgottesdienst und Prozession zu Ehren des heiligen Kastulus

Prozession beim Kastulusfest

Dass der heilige Kastulus mit seinem Leben auch im beginnenden 21.Jahrhundert aktuell ist, machte Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger beim Festgottesdienst am gestrigen Sonntagvormittag klar. Wie immer hatten sich zahlreiche Gläubige im Münster versammelt, um den Stadt- und Kirchenpatron mit Gottesdienst und Prozession zu ehren. „Wir preisen heut im Lobe den Heiligen der Stadt“ So tönte es bei heißen Temperaturen zu Beginn, als der Stadtpfarrer, Diakon Josef Kafko sowie Pastoralreferent Markus John und seine Kollegin Annemarie Fleischmann und eine stattliche Schar von Ministranten einzogen. Neben der ersten Bürgermeisterin, Anita Meinelt und ihrem Stellvertreter Josef Dollinger, waren auch Stadträte sowie zahlreiche Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderats anwesend. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger begrüßte auch die zahlreich erschienenen Fahnenabordnungen, die ein farbenfrohes Bild boten. Nachdem Evangelium von der Nachfolge Jesu achte der Stadtpfarrer in seiner Predigt deutlich, dass die Nachfolge Jesu Konsequenzen habe. „Konsequente Nachfolge heißt deshalb: leben wie Jesus, sich engagieren für mehr Menschlichkeit in der Welt, sein Leben als ein Geschenk für andere sehen - und nicht als Leben, das nur um sich selber kreist. Lesen Sie hier weiter