Gottes Versprechen vertrauen - Feierlicher Firmgottes-dienst im Kastulusmünster

Gefirmte mit Domkapitular Klaus-Peter Franzl

„In ihrer ganzen Klangfülle erschallte gestern die Münsterorgel, als der Leiter des Ressorts Personal im Erzbischöflichen Ordinariat, Monsignore Klaus – Peter Franzl, mit Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, den Pastoralreferenten Markus John sowie Annemarie Fleischmann, die für die Firmvorbereitung verantwortlich war, und den Ministranten durch den Mittelgang einzog, um 74 jungen Christen Moosburgs das Sakrament der Firmung zu spenden. Der Stadtpfarrer hieß seinen Kollegen aus dem Domkapitel herzlich Willkommen, wünschte allen eine geist- und segensreiche Feier und bat ihn, den Firmgottesdienst mit der Gemeinde zu feiern. Monsignore Franzl bedankte sich für die freundlichen Worte und überbrachte die Glück- und Segenswünsche von Reinhard Kardinal Marx, der ihn mit der Firmspendung im Pfarrverband beauftragt hatte. Die Lesung aus dem Jesaja, die ein Firmling vortrug, hatte die sieben Gaben des Heiligen Geistes zum Thema Die Stelle aus dem Lukasevangelium berichtete vom Auftritt Jesu in der heimatlichen Synagoge in Nazareth. Die unterschiedlichen Antworten auf die Frage, worin für Menschen das größte Glück besteht, bildeten den Einstieg in die Predigt des Domkapitulars. Lesen Sie hier weiter

„Heiliger Kastulus, bitte für uns“ – Dekanatswallfahrt von Enghausen nach Moosburg

Pilger

Vom ältesten Kreuz der Erdiözese München und Freising zu den Reliquien des Moosburger Stadtpatrons – eine stattliche Anzahl von Pilgern aus dem Erzbischöflichen Dekanat Moosburg machte sich am Samstag auf diesen Wallfahrtsweg. Idee, Konzept und Wegstrecke stammen von Moosburgs Altbügermeister Herbert Franz, dem es ein Anliegen ist, mit dieser Wallfahrt an die bis zum Anfang des 20.Jahrhunderts bestehende Tradition anzuknüpfen. Seit dem Mittelalter führte nämlich alljährlich eine große Fußwallfahrt aus der Hallertau zum "Heiligen Kastulus und unserer lieben Frau" in die Drei-Rosen-Stadt. Pastoralreferent Markus John, der die Wallfahrer von Enghausen an begleitete, machte dort deutlich, dass das Kreuz für Christen mehr sei als ein kulturelles Symbol: „Durch die Auferstehung Jesu ist es zum Zeichen des Lebens geworden und so machen wir uns jetzt hinaus aus dem geschützten Kirchenraum auf den Weg.“ Die erste Station war dann der Pfarrgarten in Mauern, wo der Pfarrgemeinderat bereits gekühlte Getränke vorbereitet hatte. Mauerns Bürgermeister, Georg Krojer, nahm sich auch Zeit und verfolgte die Ausführungen.  Lesen Sie hier weiter.  Eine Bilderseite finden Sie hier.

„Gott ist unser Wegbegleiter“ - Feierlicher Gottesdienst an Fronleichnam im Kastulusmünster mit Prozession

Domkapitular Föckersperger beim eucharistischen Segen

Mit feierlicher Musik begann in diesem Jahr bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, wie Fronleichnam im offiziellen Sprachgebrauch der Katholischen Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil genannt wird. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger zog gemeinsam mit den Pastoralreferenten Annemarie Fleischmann und Markus John sowie den Ministranten zum Altar und begrüßte dann Bürgermeisterin Anita Meinelt und ihren Stellvertreter Josef Dollinger, die anwesenden Mitglieder von Stadtrat, Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung sowie die Abordnungen der Vereine. Fronleichnam hat seinen Ursprung in folgender Begebenheit: 1209 hatte eine Augustinernonne aus Lüttich eine Vision: Sie sah die hell leuchtende Scheibe des Mondes und darauf einen dunklen Fleck. Das Sakrament der Eucharistie sollte einen eigenen Feiertag erhalten. Der Überlieferung nach hat sich aus dieser Vision das Fronleichnamsfest entwickelt. Verehrt wird an diesem Tag die Gegenwart des Herrn in der am Altar geweihten Hostie. Daher stammt auch der Name des Festes: „Leichnam“ bedeutete im Mittelalter „Leib“, „Fron“ stand für „Herr“, also der Leib unseres Herrn Jesus Christus.  Lesen Sie hier weiter

Maiandacht an der Statzenbachkapelle

Maiandacht an der Statzenbachkapelle

Am Freitagabend war in der Statzenbachstraße kein Durchkommen mehr: Wie jedes Jahr waren sehr viele Besucher der Einladung zur traditionellen Statzenbachmaiandacht gefolgt. Seit nunmehr 23 Jahren kommen einmal im Mai Christen an dieser kleinen der heiligen Frau von Lourdes geweihten Kapelle zusammen, um miteinander Maiandacht zu halten. Heuer meinte es auch der Wettergott gut: Bei blauem Himmel und angenehmen Temperaturen bahnte sich Pfarrvikar Pater Gabriel Adur mit den Ministranten einen Weg durch die zahlreichen Besucher. Der Drei-Rosen-Dreigesang, bestehend aus Gisela Betzenbichler, Christine Büchl und Helga Hartl, gestaltete die Maiandacht mit. Einmal mehr war zu spüren, dass die Musik einen wesentlichen Bestandteil jedes Gottesdienstes darstellt. Die Gläubigen beteten dann eine Maiandacht mit dem Titel „Maria, Königin des Friedens“. Lesen Sie hier weiter

„Maria, breit den Mantel aus“ - Stimmungsvolle Maiandacht in Moosham

Viele Gläubige in Moosham

Am Nachmittag des Himmelfahrtstages fand wieder die traditionelle Maiandacht in Moosham statt. Das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite: Die frühsommerlich scheinende Maisonne schob ab und zu die Wolken beiseite und der Wind hatte ein Einsehen. Fast 400 Gläubige hatten sich auch dieses Jahr auf den Weg zur kleinen Kapelle Maria Königin gemacht. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger begrüßte die Anwesenden und meinte, dass im Monat Mai gut zu sehen sei, dass die Schöpfung ihren Schöpfer preise, in dem alles wachse und blühe. Die Jagdhornbläser „Freisinger Bär“ gestalteten die Maiandacht, die unter dem Thema „Maria, Mutter der Glaubenden“ stand, neben Professor Stephan Zippe musikalisch mit. Nach Gebeten, Marienliedern und der Lesung aus dem Lukasevangelium ging es bei der Betrachtung, die Dorothea Hadersdorfer vortrug, um das Wagnis, das der Glaube mit sich bringt. „Gott verlangt von uns auch, auf die Zukunft hin zu leben und im Glauben an seine Verheißung etwas zu wagen. Lesen Sie hier weiter

Jesus geht mit den Menschen – 37 Kinder feiern Erstkommunion im Kastulusmünster

Gemeinsames "Vater unser" der Erstkommunionkinder

Aufgeregt und gespannt warteten gestern bei sonnigem Wetter die Mädchen und Jungen aus den dritten Klassen der Anton-Vitzthum-Grundschule in ihren feierlichen Gewändern auf dem Kastulusplatz, bis die Glocken des Kastulusmünsters zehn Uhr schlugen. Mit dem Verklingen des letzten Schlages setzte sich der Kirchenzug in Bewegung. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger sowie die Pastoralreferenten Annemarie Fleischmann und Markus John begleiteten die 37 Erstkommunionkinder, die mit ihren am Portal entzündeten Kommunionkerzen feierlich einzogen. Festliche Musik empfing sie dabei. Jesu Freundschaft zu den Menschen stand im Mit-telpunkt der Predigt von Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger. Ausgehend vom „Emmaus-Evangelium“ meinte er: „Jesus ist nicht nur bei denen, denen es gut geht oder die, wie wir heute, ein Fest feiern. Niemanden, der auf ihn vertraut, schließt Jesus von seiner Freundschaft aus.“ Allerdings sei Jesus auf eine ganz neue Weise bei den Jüngern von Emmaus. „Obwohl im Brot verborgen, nur mit den „Augen des Glaubens“ sichtbar, ist er da und kommt zu uns, ist uns so nahe wie kein Mensch uns sein kann. Lesen Sie hier weiter

Lebendige Zeuginnen der Gegenwart Gottes – Arme Schulschwestern 150 Jahre in Moosburg

Schwesternband gestaltet den Gottesdienst

„Eingeladen zum Fest des Lebens“ – so sang zu Beginn die Schwesternband unter Leitung von Schwester Annemarie Bernhard am Sonntagvormittag zu Beginn des Festgottesdienstes, den Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger gemeinsam mit Kanonikus Thomas Zeitler und Pater Stefan Stöhr von den Salesianern feierte. Der emeritierte Weihbischof Franz Dietl, geboren in Moosburg, war ebenfalls mit dabei. Ebenso vertreten war Moosburgs Stadtspitze mit beiden Bürgermeistern und Landrat Josef Hauner. In seiner Predigt zeichnete Domkapitular Föckersperger den Lebenslauf der Ordensgründerin Karolina Gerhardinger, wie sie mit Geburtsnamen hieß, nach und stellte fest: „Inzwischen sind rund 3700 Schwestern in 35 Ländern Europas, Nord- und Lateinamerikas, Asien sowie Afrika tätig.“ Er sei froh über das segensreiche kontinuierliche Wirken der Armen Schulschwestern in der Drei-Rosen-Stadt, denn in vielen Städten, wo sie früher gewirkt hätten, seien sie heute nicht mehr anzutreffen. „Bildung und Herzensbildung – beides gehört zusammen. Lesen Sie hier weiter - eine Bilderseite finden Sie hier

Beste Vorbereitung auf die „Stürme des Lebens“ – Katholischer Kindergarten Sankt Kastulus feiert 50 Jahre

Andrea Rühl überreicht die Kerze für den Kindergarten an Schwester Renate

Sogar die Sonne strahlte, als am Samstagvormittag der Festakt zum 50-jährigen Jubiläum des katholischen Kastuluskindergartens begann: Bürgermeisterin Anita Meinelt, Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, eine Abordnung der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau, Kirchenpfleger Georg Messner, PGR-Vorsitzende Ursula Betz, Leitungen anderer Moosburger Kindergärten, Nachbarn, Freunde und natürlich das pädagogische Personal und der Elternbeirat waren gekommen, um die Einrichtung gebührend zu feiern. Schwester Renate Weber, Leitung und seit über zehn Jahren einzige Klosterschwester im Kindergarten begrüßte die Gäste und die Kinder, die mit dem Lied „Ich kenn ein Haus“ zum Mitsingen einluden. Den Reigen der Grußworte eröffnete Moosburgs Stadtoberhaupt mit zwei Feststellungen: Wie schnell doch die Zeit vergehe, weil ihr in der Vorbereitung auf die Rede viele verrieten, dass sie dort im Kindergarten gewesen wären. Zudem würde sie sich freuen, wenn es 2017 möglich wäre für eine halbe Million einen Kindergarten zu bauen. „Was 1967 auf einem Grundstück der Stadt mit 4500 qm begann, wurde eine Erfolgsgeschichte. Hier weiß und wusste man voll Vertrauen seine Kinder gut aufgehoben.“ Lesen Sie hier weiter

Begegnung mit dem Auferstandenen – Osternacht im Kastulusmünster

Eintauchen der Osterkerze ins Weihwasser

„Auch in diesem Jahr zog die Feier der Osternacht wieder eine große Menge Gläubige in ihren Bann. Mit der brennenden Osterkerze und den drei Mal wiederholten Worten „Lumen Christi“ zogen Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger sowie die beiden Pastoralreferenten Annemarie Fleischmann und Markus John mit einer große Schar Ministranten durch das romanische Portal in das dunkle Kastusmünster ein. Von der Osterkerze wurde das Licht an die Besucher weitergegeben. Auf dem Platz vor der Johanneskirche war sie zuvor am Osterfeuer entzündet worden. Professor Stephan Zippe sang dann das Exultet, das Lob der Osternacht, mit dem die Lichtfeier abschloss. Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament verdeutlichten das Heilswirken Gottes am Volk Israel. Kerzenschein erleuchtete dabei den voll besetzten Kirchenraum. Erst mit dem Gloria kehrten Licht, Glocken und Orgelspiel wieder zurück. Das Gloria fing die Freude über die Auferstehung Jesu ein, in die die Gottesdienstbesucher einstimmten. Evangelium von der Auferstehung Jesus und Predigt folgten. „Ihr seid mit Christus auferweckt. Paulus will uns damit sagen: Richtet euren Blick zuerst auf das Ewige und das Himmlische, damit ihr das Vergängliche und Irdische und damit euch selbst neu und richtig sehen und verstehen lernt“, so Stadtpfarrer Föckersperger. Lesen Sie hier weiter

„Einäuglein, Zweiäuglein, Dreiäuglein“ begeistert Eltern wie Kinder

Helfende Hände beim Basteln der Osterkerze

„Einäuglein, Zweiäuglein, Dreiäuglein“ – so war der Nachmittag umschrieben, zu dem der Pfarrgemeinderat von Sankt Kastulus Erwachsene und Kinder am Karsamstag in den katholischen Piuskindergarten eingeladen hatte. Hintergrund ist die alljährlich im April stattfindende „Woche für das Leben“ der beiden großen christlichen Kirchen. Das Thema in diesem Jahr lautet: "„Kinderwunsch – Wunschkind – Designerbaby" Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum München regte dazu Veranstaltungen in den Pfarreien an. Dies nahm der Sachausschuss Erwachsenenbildung auf. So verbrachten knapp zwanzig Familien vergnügliche Stunden miteinander. Pastoralreferent Markus John und EKP-Referentin Ursula Betz erzählten anhand von Bildern das eher unbekannte Märchen der Gebrüder Grimm mit dem Titel „Einäuglein, Zweiäuglein, Dreiäuglein“. Lesen Sie hier weiter

Dem Beispiel Jesu folgen – Feierlicher Gottesdienst am Gründonnerstag

Domkapitular Föckersperger bei der Fußwaschung

Dem Beispiel Jesu folgen – Feierlicher Gottesdienst am Gründonnerstag„Beim letzten Abendmahle, die Nacht vor seinem Tod nahm Jesus in dem Saale Gott dankend Wein und Brot.“ Diese Verse, die der Münsterchor unter der Leitung von Stefan Metz zu Beginn des gut besuchten Gottesdienstes am Gründonnerstag sang, fassen den Kern des Geschehens am Gründonnerstag zusammen. Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger feierte den Gottesdienst gemeinsam mit den Pastoralreferenten Annemarie Fleischmann und Markus John. Pfarrvikar Pater Gabriel Adur feierte zeitgleich den Gottesdienst in Pfrombach. Beim feierlich vom Priester angestimmten Gloria ertönte die Münsterorgel in ihrer vollen Pracht und die Glocken läuteten festlich. In seiner Predigt machte der Stadtpfarrer deutlich, dass es im Glauben viele Geheimnisse gebe. Das bekannteste „Geheimnis“ sei die Eucharistiefeier. „Wir sagen es ja jedes Mal: „Geheimnis des Glaubens“. „Dieses Geschehen ist so tief und weitreichend, dass wir es niemals ganz begreifen können, es ist eben ein „Mysterium“. Der Evangelist Johannes berichte, so der Stadtpfarrer, als einziger nicht von Brot und Wein, sondern von der Fußwaschung. „Damit beschreibt er freilich das gleiche Geschehen: Jesus erniedrigt sich, bis zum Tode. Er gibt sich hin, im Dienst des Geringsten, genauso wie im gebrochenen Brot. Lesen Sie hier weiter

„Singt dem König Freudenpsalmen“ - Palmsonntag als Auftakt der Heiligen Woche

Segnung der Palmzweige auf dem Plan

Neben dem Weihnachtsfest ist die Feier der Heiligen Woche, die mit dem Palmsonntag beginnt, das wichtigste Ereignis im Jahreskreis der katholischen Kirche. Der Palmsonntag hat von seinem lateinischen Namen eine doppelte Bedeutung: Palm- und Passionssonntag. „Hosanna, dem Sohne Davids“ – dieser Liedruf erklang, als Stadtpfarrer Reinhold Föckersperger, Diakon Josef Kafko und die Pastoralreferenten Annemarie Fleischmann und Markus John gemeinsam mit einer großen Zahl Ministranten bei sonnigem Frühlingswetter den Plan betraten. Lesen Sie hier weiter

Gelungener Spagat zwischen zwei Welten – Su Turhan liest aus „Getürkt“

Lesung Su Turhan

In Istanbul wurde die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ihr Tattoo lässt vermuten, dass sie aus München kommt. Kommissar "Pascha" Zeki Demirbilek, Leiter des Münchner Sonderdezernats Migra, wird von seinem Kollegen Selim Kaymaz um Ermittlungshilfe gebeten. Auch Zeki hat einen Fall. Angeblich sei ein Anschlag auf einen türkischen Diplomaten geplant. Ins Visier des Verfassungsschutzes geraten ist ein Werbefilmmacher. Kurz darauf wird dieser aber selbst ermordet. Lesen Sie hier weiter